Collien Fernandes über Geständnis von Christian Ulmen: "Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen"

Berlin - Die Moderatorin Collien Fernandes (44) hat in einem weiteren Instagram-Beitrag geschildert, was ihr Ex-Ehemann Christian Ulmen (50) ihr gegenüber eingeräumt haben soll.

Collien Fernandes (44) erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen (50).  © IMAGO / Sven Simon

Demnach habe er angegeben, einen sexuellen Fetisch entwickelt zu haben, "mit dem er nicht mehr aufhören konnte". So hätte der "Jerks"-Schauspieler einen Degradierungsfetisch.

"Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen" und in ihrem beruflichen Umfeld auf eine Weise darzustellen, von der er gewusst habe, dass sie es "schrecklich" finden würde. Dies habe ihm nach ihren Worten ein Gefühl von Macht über sie gegeben.

Weiter erklärt Collien Fernandes auf Instagram, ihr Ex-Mann habe über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren hinweg zahlreiche Fake-Profile unter ihrem Namen in sozialen Netzwerken erstellt. Über diese Accounts habe er sowohl fremde Männer als auch Personen aus ihrem beruflichen Umfeld kontaktiert.

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Dabei seien unter anderem von ihm als "erotisch" empfundene Geschichten sowie pornografische Videos und Fotos verschickt worden.

Laut ihrer Darstellung sei es ihm wichtig gewesen, dass die Inhalte authentisch wirkten und den Eindruck erweckten, sie selbst habe intime Aufnahmen von sich erstellt.

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Collien Fernandes: "Ich kann nicht mehr! Ich habe auch noch andere Dinge zu tun!"

In sozialen Netzwerken setzt sich Collien Ulmen-Fernandes (44) für eine konsequentere Strafverfolgung bei digitaler Gewalt ein.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Die Moderatorin übt scharfe Kritik an der medialen Berichterstattung und dem Umgang mit ihren Aussagen. Sie berichtet von zahlreichen Presseanfragen, mit denen sie nicht hinterherkommt: "Ich kann nicht mehr! Ich habe auch noch andere Dinge zu tun! Und wenn ich das alles nicht schaffe, wird aus jeder nicht beantworteten Frage eine Verschwörungstheorie gestrickt", schreibt Fernandes in ihrem Beitrag.

Stattdessen fordert sie, den Beschuldigten selbst stärker mit den Anschuldigungen zu konfrontieren. Explizit mit zwei Fargen: Ob Ulmen ihr gegenüber gewalttätig gewesen sei und ob er in ihrem Namen Fake-Profile erstellt sowie pornografisches Material verschickt habe.

Abschließend betont sie, dass der Beschuldigte bislang keine Aussagen unter Eid machen wolle, während sie selbst dazu bereit sei.

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Eine "Spiegel"-Reportage enthüllte vor wenigen Tagen, dass Collien Ulmen-Fernandes von ihrem Ex-Mann, Schauspieler Christian Ulmen (50), "virtuell vergewaltigt" worden sein soll.

Ulmen hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert. Über eine Medienrechtskanzlei ließ er mitteilen, die "Spiegel"-Berichterstattung sei "aus mehreren Gründen rechtswidrig". Man verbreite "unwahre Tatsachen" auf Basis einer einseitigen Darstellung. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

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