Ex-Mann angezeigt: Frühere RTL-Moderatorin Jana Azizi wohl Opfer häuslicher Gewalt
Mallorca (Spanien) - Vor etwas mehr als einem Jahr trennten sich die ehemalige RTL-Moderatorin Jana Azizi (37) und ihr Ex-Gatte Johann Ackermann (42). Allerdings verlief diese nicht so wie gewünscht.
Denn wie "Bild" erfahren haben will, soll es im Februar des vergangenen Jahres zu einem handfesten Streit gekommen sein. Demnach soll die TV-Bekanntheit in einer Aussprache eine von ihr gewünschte Trennung angesprochen haben.
Allerdings soll dem ehemaligen Triathleten das nicht gepasst haben, weshalb er seine Ex-Frau körperlich angegriffen habe, sodass es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein soll.
Die 37-Jährige habe sich daher kurz nach dem unsäglichen Vorfall entschieden, ihren damaligen Ehemann wegen Körperverletzung anzuzeigen.
Das Gericht der Baleareninsel habe es auch als erwiesen angesehen, dass Ackermann seine damalige Frau angegriffen habe. Daher sei er verurteilt worden und müsse jetzt gemeinnützige Arbeit leisten.
Insgesamt 56 Tage soll das Gericht in Palma ihm wegen häuslicher Gewalt aufgebrummt haben. Zudem habe er für zwei Jahre ein Kontakt- und Näherungsverbot erhalten. Außerdem dürfe er keine Waffen bei sich führen.
"Ich weise diese Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück. Das Urteil ist nicht rechtskräftig – ich habe Berufung eingelegt, das Verfahren ist offen", erklärt der Ex-Triathlet gegenüber "Bild".
RTL-Moderatorin Jana Azizi freigesprochen
Bereits einige Wochen nach dem Vorfall sei er in einem ersten Verfahren freigesprochen worden. "Ich bin fassungslos, dass auf reiner Indizienbasis ein solches Urteil zustande kommt, obwohl die Sachlage aus meiner Sicht klar dagegen spricht", echauffiert sich der Ex-Triathlet.
Zudem soll auch Ackermann die einstige RTL-Moderatorin angezeigt haben - jedoch schon im Laufe des Verfahrens. Vor dem Gericht in Palma seien beide mit Attesten, die Schürfwunden und Prellungen nachgewiesen haben sollen, aufgetaucht.
Die Spuren, die der frühere Triathlet vorgewiesen habe, seien jedoch durch bzw. Abwehrreaktion der TV-Bekanntheit entstanden.
Daher habe man Azizi vollständig freigesprochen.
Titelfoto: IMAGO / Panama Pictures

