Felix Lobrecht über Kanzler Friedrich Merz: Besser als der "Scholzoboter"

Berlin - Comedian Felix Lobrecht (36) blickte im Podcast von Fernsehmoderatorin Anne Will (59) auf das politisch turbulente Jahr 2025 zurück. Dabei überraschte er mit einem ungewöhnlich positiven Urteil über Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU).

Im Podcast "Politik mit Anne Will" spricht Felix Lobrecht (36, links) über seine Sicht auf aktuelle Debatten und was er von Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) hält.  © Bildmontage: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa, Jens Kalaene/dpa

Ist Merz etwa ein Kanzler des Volkes?
Der Gemischtes Hack-Podcaster erklärte, dass er völlig unabhängig von seiner persönlichen Sympathie für Merz, gut finde, dass der Kanzler klare Botschaften rüberbringt.

"Merz ist eigentlich jemand, der immer mal wieder probiert, einen rauszuhauen, den jeder versteht", so Lobrecht. Dass das nicht immer gut ankomme, sei klar. Die Kritik sei eben "der Preis, den man bezahlt".

Der Comedian wünschte sich in dieser Hinsicht mehr Gelassenheit von der deutschen Medienlandschaft: Anstatt jeden Ausrutscher maximal auszuschlachten, könne man Friedrich Merz auch mal einen Spruch verzeihen.

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"Dann bekommt die Bevölkerung als Belohnung einen Politiker, den man zumindest versteht, statt am Ende einen 'Scholzoboter', der nicht angreifbar, dafür aber inhaltsleer und schwer zugänglich ist." Mit dem Begriff spielt Lobrecht auf Ex-Kanzler Olaf Scholz (67, SPD) an.

In der Diskussion um den Kanzler sei es ihm wichtig, sachlich zu bleiben: "Wenn man mal alle bösen Unterstellungen außen vor lässt, kann man ja nicht so tun, als wüsste man, was er meint."

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Kritisch sah Lobrecht dennoch einzelne Aussagen des Kanzlers, etwa den Versuch, das Stadtbild mit der Abschiebungsdebatte zu verknüpfen. In solchen Fällen würde er ihm raten: "Dicker, du bist nicht mehr Oppositionsführer, du bist jetzt Kanzler. Alles, was du sagst, hat eine andere Strahlkraft."

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