Fler gibt verschuldeten Fans Tipps - und rät ihnen zu Glücksspiel
Berlin/Zypern - In einem neuen Clip rät Fler (43) verschuldeten Fans dazu, es mit Glücksspiel zu probieren - natürlich auf seiner eigenen Plattform.
In dem Instagram-Reel sitzt der Berliner Rapper Fler in einer Küche, während neben ihm eine Geldzählmaschine rattert. Auf dem Tisch türmen sich bereits dicke Geldbündel.
Eine Stimme aus dem Off fragt, ob Fler dem Rapper Kianush (38) nicht noch 50.000 Euro schulde. Fler verzieht daraufhin lediglich das Gesicht und wirft demonstrativ einen Stapel Geld in Richtung Kamera.
Im nächsten Moment erscheint der Schriftzug seiner neuen Website: "Flerbonus" – ein Portal, über das er offenbar für Online-Casinos wirbt. Zu dem Clip schreibt Fler: "Wenn du Schulden hast geh auf www.flerbonus.com."
Noch vor wenigen Monaten soll Fler selbst in finanziellen Schwierigkeiten gesteckt haben. Im Sommer 2025 zog er – nach der Trennung von seiner Freundin und dem Tod seiner Mutter – nach Zypern.
Dort genießt er nicht nur den mediterranen Lebensstil, sondern vor allem auch steuerliche Vorteile und ein neues Betätigungsfeld: das lukrative Geschäft mit Casino-Streams.
Auf Instagram zeigt Fler seinen angeblichen Reichtum
Andere Rapper warnen vor Glücksspiel
Ähnlich wie seine Rapper-Kollegen Capital Bra (31), Bass Sultan Hengzt (44) oder Bozza (36) präsentiert sich Fler inzwischen als Werbegesicht für Online-Glücksspielplattformen.
Während die Gewinne der Streamer wachsen, verlieren die Zuschauer im Schnitt Geld – ein System, das auf Verlierer angewiesen ist und viele in die Spielsucht treibt.
Das dürfte auch Fler bewusst sein. Zumal gerade verzweifelte Menschen eher dazu neigen, ihr Geld in riskante Glücksspielangebote zu stecken. So wundert es kaum, dass sich zahlreiche negative Kommentare unter dem Clip finden. Ein User schreibt etwa: "Es ist peinlich, traurig und räudig für so was Werbung zu machen."
Doch auch von Szene-Kollegen gibt es Gegenwind. So warnt etwa Bonez MC (40) schon lange vor der Verharmlosung von Glücksspiel und verweist auf Freunde, die durch Spielsucht alles verloren haben sollen.
Titelfoto: Screenshot/Instagram/Fler

