MDR muss Geld sparen: Sender streicht Florian Silbereisen aus dem Programm!

Leipzig - Drastische Änderungen im Programm des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Um Kosten zu sparen, plant der Sender offenbar, seine Shows mit Entertainer Florian Silbereisen (42) zu streichen.

Einem Medienbericht zufolge sollen die Shows von Florian Silbereisen (42) ab dem kommenden Jahr nicht mehr im MDR zu sehen sein. Der Grund: Sparmaßnahmen.
Einem Medienbericht zufolge sollen die Shows von Florian Silbereisen (42) ab dem kommenden Jahr nicht mehr im MDR zu sehen sein. Der Grund: Sparmaßnahmen.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Bereits ab dem kommenden Jahr soll es demnach keine Shows mit Silbereisen im MDR zu sehen geben. Wegfallen würden damit unter anderem die "Schlager des Sommers" und die "Schlager des Jahres", die der Moderator seit 2016 moderiert.

Lediglich die Sendungen, die der MDR mit Silbereisen fürs Erste produziert, würden fortgesetzt. Das berichtet aktuell die "Mitteldeutsche Zeitung".

Die Maßnahmen seien demnach Teil eines Wirtschaftsplans, mit dem der Sender im kommenden Jahr rund 13 Millionen Euro einsparen will. Etwa fünf Millionen davon soll die Programmdirektion Leipzig beitragen, die für die genannten Silbereisen-Shows zuständig ist. Auf der Abschussliste stehe demnach auch die Ross-Antony-Show.

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Zudem seien Sparmaßnahmen im TV-Sport, im Online-Angebot sowie beim Nachrichtenradio MDR aktuell geplant.

Auf TAG24-Anfrage bestätigte der MDR die Sparmaßnahmen bezüglich Florian Silbereisen nicht. "Hierzu befindet sich der MDR derzeit in Gesprächen", antwortete ein Sprecher.

MDR: Sender steht finanziell auf "soliden Füßen"

Auf TAG24-Anfrage sprach der Sender dabei von einem "ganz normalen Prozess". "Wie jedes Jahr wird derzeit der Wirtschaftsplan für das kommende Jahr aufgestellt. In diesem Zusammenhang wird auch wie üblich über verschiedene einzelne Maßnahmen und Anpassungen im programmlichen Angebot unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit beraten", so der Sprecher.

Damit reagiere man unter anderem auch auf die veränderte Mediennutzung der Menschen oder gleiche die MDR-Strategie mit der ARD-Reformagenda ab. Generell stünde der MDR finanziell auf "soliden Füßen" und werde über die Beitragsperiode ein "ausgeglichenes Ergebnis erzielen".

Originaltext vom 5. Oktober, 12.51 Uhr

Aktualisiert am 6. Oktober, 10.20 Uhr

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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