Anna Heiser über Schuldgefühle wegen ihrer Kinder: "Werde diese tollen Videos nicht mehr anschauen"

Namibia - In ihrem neuesten Instagram-Post zeigt sich Anna Heiser (33) einmal mehr von ihrer verletzlichen Seite. Es geht um Schuldgefühle gegenüber ihren Kindern – und die Konsequenzen, die sie daraus zieht.

Anna Heiser (33) gibt häufig ihre Gefühle auf Instagram preis.
Anna Heiser (33) gibt häufig ihre Gefühle auf Instagram preis.  © Instagram/Screenshot/anna_m._heiser

Anfang der Woche meldet sich der "Bauer sucht Frau"-Liebling mit einem langen Statement. Darin geht es um die Erziehung ihrer Kinder Leon (2) und Alina (11 Monate), die Anna so manche emotionale Achterbahnfahrt beschert. Demnach hat sich die Frau von Farmer Gerald (38) bei der Suche nach Rat mittlerweile verzettelt.

In ihrem Instagram-Post klingt das dann so (Rechtschreibung übernommen, Anm. d. Red.): "Ich habe das Gefühl, dass unsere Generation im Gegensatz zu den früheren, die durch die Zeit und die Gesellschaft dazu gezwungen waren zu funktionieren, zu den 'reflektierten' Eltern gehört. Durch den offenen Zugang zu Informationen können wir gefühlt alles googeln."

Zusätzliche Apps und Ratgeber lieferten weitere Tipps, so die 33-Jährige. All diese Möglichkeiten seien einerseits ein Vorteil des heutigen Elterndaseins, andererseits fühle sie sich dadurch oft verunsichert, schreibt die gebürtige Polin.

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Dann wird sie noch deutlicher.

Dieser Instagram-Post behandelt das neue Thema

"Je mehr Erziehungstipps ich auf Instagram sehe, desto größer wird bei mir das Gefühl, eine schlechte Mama zu sein. Mit jedem weiteren Reel scheinen meine Kinder bereits 'traumatisiert' zu sein. Jeden Tag versuche ich mein Bestes zu geben, merke aber auch, dass ich 'nur' ein Mensch bin, der oft an seine Grenzen kommt", so der Reality-Promi.

"Super-Muttis" würden ihr dann das Gefühl geben, alles falsch zu machen, "und das Schuldgefühl steigt", gibt die Auswanderin zu.

"Ich werde zwar nicht aufhören an mir zu arbeiten und weiter mein Bestes für meine Kinder zu geben, aber habe für mich beschlossen, mir diese tollen Videos nicht mehr anzuschauen, sondern versuchen auf mein Bauchgefühl zu hören, denn es kann sein, dass auch das Thema der Kindererziehung zu der Scheinwelt der Social Media gehört", schlussfolgert die Influencerin.

Dieses Fazit scheint nicht nur in ihrem Fall sinnvoll zu sein. Es zeigt auch einmal mehr, dass sich viele Menschen in den sozialen Medien informieren.

Dass sie dort manchmal völlig falsch beraten werden, wird ihnen dank Anna Heiser vielleicht ein wenig bewusster.

Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshots/anna_m._heiser

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