Peinliche Trump-Show bei WM-Auslosung, aber Heidi feiert in Schwarz-Rot-Gold

Washington, D.C. (USA) - Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington wurde am Freitag Schauplatz einer denkwürdigen WM-Auslosung. Während sich die FIFA bei US-Präsident Donald Trump (79) einschleimte und Fußball-Deutschland sich über eine machbare Gruppe freute, sorgte Heidi Klum (52) mit ihrer Dress-Auswahl für Aufsehen.

Heidi Klum (52) moderierte das Event gemeinsam mit Star-Comedian Kevin Hart (46).
Heidi Klum (52) moderierte das Event gemeinsam mit Star-Comedian Kevin Hart (46).  © JIM WATSON / AFP

Das Supermodel moderierte das Event gemeinsam mit Star-Comedian Kevin Hart (46). Dabei hatten sie und ihr Team sich vor allem outfittechnisch für die Tage in Washington etwas Besonderes einfallen lassen.

Denn die 52-Jährige war am Donnerstag und Freitag in drei verschiedenen Kleidern zu sehen, die einzeln im ersten Moment nicht aus der Masse edler Outfits herausstachen - zusammen betrachtet aber eine schwarz-rot-goldene Message ausdrückten.

So zeigte sie sich am Vorabend in einem schwarzen Dress. FIFA-Boss Gianni Infantino (55) schrieb zu einem gemeinsamen Foto: "Es war fantastisch, Heidi Klum [...] vor dem morgigen großen Spektakel zu sehen: voller Vorfreude und bereit, die Welt durch unseren schönsten Sport erneut zu vereinen!"

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Auf einem Empfang war Klum dann, ebenfalls am Donnerstag, in einem roten Glitzerkleid mit Heidi-typisch tiefem Ausschnitt zu sehen. Diesen zeigte sie schließlich auch bei der turbulenten Auslosung am Freitag - dann aber in einem güldenen Dress verpackt.

Heidi Klum auf einem Empfang im Vorfeld der Auslosung für die Fußballweltmeisterschaft 2026 im Kennedy Center.
Heidi Klum auf einem Empfang im Vorfeld der Auslosung für die Fußballweltmeisterschaft 2026 im Kennedy Center.  © DAN MULLAN / GETTY IMAGES VIA AFP

Heidi Klum zeigt auf Instagram ihren Schwarz-Rot-Gold-Look

Bei WM-Auslosung: Gianni Infantino huldigt Donald Trump

FIFA-Boss Gianni Infantino (55, r.) übergab Donald Trump (79) den neuen FIFA-Friedenspreis.
FIFA-Boss Gianni Infantino (55, r.) übergab Donald Trump (79) den neuen FIFA-Friedenspreis.  © dpa/AP | Chris Carlson

Auf Instagram verdeutlichte das Model am Freitagabend, dass die Outfits keinesfalls ein Zufall waren, postete dort eine Montage, die sie als menschgewordene Deutschlandflagge zeigte, und schrieb dazu: "Viel Glück, DE".

Am Freitagabend waren es aber dennoch Trump und Infantino, die sowohl der Deutschen als auch dem Eigentlichen - nämlich dem Sport - die Show stahlen.

Der US-Präsident bekam auf der Bühne den neuen Friedenspreis des Fußball-Weltverbandes verliehen, konnte es kaum erwarten, sich seine Medaille um den Hals zu hängen.

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"Das ist Ihr Preis", sagte Infantino zu Trump. "Dieser Preis wird jährlich vergeben, um einen Menschen auszuzeichnen, der ein klares Engagement für Frieden auf der Welt fördert."

Trump konnte es kaum erwarten, sich seine Medaille um den Hals zu hängen.
Trump konnte es kaum erwarten, sich seine Medaille um den Hals zu hängen.  © dpa/AP | Chris Carlson

Trump, der sich den ganzen Abend für "seine" WM feiern ließ, sei laut FIFA "daran, Frieden zwischen der Ukraine und Russland zu erreichen". Darüber hinaus habe er Kriege zwischen "Kongo und Ruanda, Kambodscha und Thailand, Indien und Pakistan, Kosovo und Serbien, Ägypten und Äthiopien, Aserbaidschan und Armenien sowie Israel und der Hamas" geschlichtet.

Titelfoto: Montage: dpa/AP | Chris Carlson, JIM WATSON / AFP, Instagram/gianni_infantino

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