Influencer Robert Marc Lehmann: Aus diesem Grund ist sein Instagram-Profil plötzlich verschwunden

Lohmar - Was ist denn da los? Das Instagram-Profil von YouTuber Robert Marc Lehmann (43), der an der Rettung des Wals vor Niendorf beteiligt war, ist am Montagabend plötzlich verschwunden. Mittlerweile gibt es eine Erklärung.

Robert Marc Lehmann (43) geriet durch die Beteiligung an der Rettung des Wals in den Fokus. Auf Instagram ist er plötzlich verschwunden.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Wer am Montagabend nach Updates des Influencers schauen wollte, bekam von Instagram eine Fehlermeldung. "Diese Seite ist leider nicht verfügbar. Entweder funktioniert der von dir angeklickte Link nicht oder die Seite wurde entfernt", heißt es dort.

Offenbar ist Letzteres der Fall. Die Gründe dafür sind unbekannt. Lehmann könnte sein Profil gelöscht oder vorübergehend deaktiviert haben. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Instagram den Account gesperrt hat.

Seine Verein Mission Erde e.V. sorgte mittlerweile für Klarheit. In einer Instagram-Story hieß es: "Robert hat seinen Account absichtlich deaktiviert. Er befindet sich aktuell auf einer Mission, die seinen vollen Fokus benötigt." Welche das ist, blieb völlig offen.

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Am Montagnachmittag hatte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) verkündet, dass der Meeresbiologe nicht zu einem weiteren Rettungsversuch an die Ostsee kommen würde.

"Er hätte jetzt eine ganz große, andere wichtige Aufgabe und auf die möchte er sich konzentrieren", so Backhaus gegenüber News5.

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Sein Verein Mission Erde e.V. lieferte für das Verschwinden seines Accounts eine Begründung.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Robert Marc Lehmann überwarf sich mit den Experten vor Ort

Robert Marc Lehmann (43) wurde von eigenen Kameramännern begleitet und nahm einen Selfiestick mit zum Wal.  © TAG24/Tobias Bruns

Der Meeresbiologe war am 26. März zur Rettungsaktion an der Küste Niendorfs gestoßen und verbrachte Stunden in der Ostsee am Wal. Bei vielen sorgte das für Bewunderung. Allerdings kamen auch Vorwürfe der Selbstinszenierung auf, weil der Influencer einen Selfiestick in der Hand hielt.

Als der Buckelwal sich in der Nacht zu Freitag befreite und am Morgen vor Niendorf wieder gesichtet wurde, war Lehmann Teil des Bootsverbundes, der das Tier vor einer weiteren Strandung bewahren sollte. Hierbei kam es offenbar zum Bruch zwischen den Experten.

Lehmann gab später via Instagram an, man habe ihm Selbstdarstellung vorgeworfen und ihn ausgeladen. Die Experten von Greenpeace, dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, dem Deutschen Meeresmuseum und Backhaus widersprachen der Darstellung.

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Erstmeldung, 6. April, 20.24 Uhr; aktualisiert am 7. April um 10.12 Uhr.

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