Jette macht's schon wieder: Nietzard kassiert Shitstorm zu Silvester
Berlin - Es ist nicht das erste Mal, dass Jette Nietzard (26) mit einem Beitrag beim Kurznachrichtendienst X provoziert und es ist auch nicht das erste Mal, dass sie es zu Silvester tut.
Diesmal schreibt sie: "Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, müssen zumindest keinen Wehrdienst leisten". Damit bezieht sie erneut zynisch zu einem kontrovers diskutierten politischen Thema Stellung.
Denn 2026 müssen alle jungen Männer, die nach dem 1. Januar 2008 geboren sind, zur Musterung antreten. Ihre Aussage zog erneut eine Lawine der virtuellen Entrüstung nach sich, es gab jedoch stellenweise auch Zustimmung für ihre Ansicht.
In ihrem Beitrag bezieht sich Jette direkt auf einen nicht minder zynischen Kommentar, den sie vor Jahresfrist verfasst hatte.
2024 bemerkte die ehemalige Co-Chefin der Grünen Jugend: "Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen."
Dafür kassierte die 26-Jährige einen heftigen Shitstorm, da in dieser Silvesternacht fünf Menschen durch Feuerwerkskörper ihr Leben verloren. Zudem wurde in Berlin ein Kind durch eine sogenannte "Kugelbombe" lebensbedrohlich verletzt.
Jette Nietzard provoziert beim Kurznachrichtendienst X erneut mit Böller-Kommentar
Jette Nietzard eckt mit ihren Aussagen weiter an
Unter dem Druck löschte sie den Beitrag wieder und entschuldigte sich. Im Sommer ist Nietzard auch von ihrem politischen Amt zurückgetreten, da sie aufgrund ihrer Aussagen, mit denen sie immer wieder aneckte, schließlich den Rückhalt in der Parteispitze verlor.
Diesmal hat sie ihren X-Beitrag bislang aber nicht gelöscht. Im Gegenteil sie legte sogar umgehend mit einer weiteren provokanten Aussage nach.
"Heute über Kids mit Schreckschusswaffe aufregen, um sie dann ab morgen zu zwingen, eine echte zu bedienen", kritisierte sie.
Damit bezog sie sich offenbar auf die Forderung nach einem generellen Böllerverbot und die Tatsache, dass zum Jahreswechsel vor allem immer wieder Heranwachsende über die Stränge schlagen. Eins bleibt im neuen Jahr zumindest gleich: Jette Nietzard eckt mit ihren Aussagen weiter an.
Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

