Jimi Blue blickt auf Zeit im Knast zurück: "Gefängnis ist wirklich scheiße"

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Berlin - Jimi Blue Ochsenknecht (34) hat ein Jahr nach seiner Festnahme offen auf die Zeit im Gefängnis zurückgeblickt. Der Schauspieler beschrieb die Zeit als belastend, aber auch lehrreich.

Jimi Blue Ochsenknecht (34) verbrachte im vergangenen Jahr einige Zeit in Haft.
Jimi Blue Ochsenknecht (34) verbrachte im vergangenen Jahr einige Zeit in Haft.  © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen einer offenen Hotelrechnung hatte er 2025 mehrere Wochen in Haft verbracht. "Ich muss halt auch wirklich sagen: Gefängnis ist wirklich scheiße, und ich habe auch Kacke gebaut. Aber ich hatte da meine Ruhe einfach", erklärte der 34-Jährige im Podcast "Wondermom" seiner Mutter Natascha Ochsenknecht (61).

Der Aufenthalt im Gefängnis habe ihm Raum gegeben, über sich selbst nachzudenken. "Es war auf jeden Fall eine krasse Erfahrung, und ich mag halt krasse Erfahrungen", so Jimi Blue. "Mir hat es für meine Reflexion gutgetan. Das musste schon irgendwo sein."

Eine Sonderbehandlung habe es in Haft nicht gegeben. Er sei wie die anderen Insassen untergebracht gewesen und habe keinen Prominenten-Bonus erhalten, berichtete der frühere "Wilde Kerle"-Star. Nur beim Duschen sei ihm eine Ausnahme gewährt worden, damit es nicht zu Konflikten komme.

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Seine Mitgefangenen und auch die Justizbeamten habe er überwiegend positiv erlebt. Alle seien "sehr, sehr freundlich" gewesen, erzählte Jimi Blue. Lediglich der eingeschränkte Kontakt zur Außenwelt sei hart für ihn gewesen. Über längere Zeit habe er weder telefonieren noch Besuch empfangen können.

Rückblickend sieht Ochsenknecht die Ursachen für seine Verhaftung auch bei sich selbst. "Das waren im Kopf so Ego-Geschichten. Daran arbeite ich", versicherte er. Heute gehe er deutlich vorsichtiger mit Absprachen um und halte Vereinbarungen lieber schriftlich fest – "wenn auch nur in einem Einzeiler".

Jimi Blue Ochsenknecht arbeitet an sich

Wegen einer offenen Hotelrechnung wurde gegen Jimi Blue Ochsenknecht ermittelt.
Wegen einer offenen Hotelrechnung wurde gegen Jimi Blue Ochsenknecht ermittelt.  © Jens Kalaene/dpa

Der Rapper betonte außerdem, dass er schon vor der Haft begonnen habe, intensiv an sich zu arbeiten.

"Ich mag es, aus meiner Komfortzone herauszugehen. Wenn ich mich zu wohlfühle, fühle ich mich unwohl", erklärte er. "Ich funktioniere am besten unter Druck. Ich will immer einen Schritt weiter."

Im Juni 2025 war Jimi Blue Ochsenknecht am Hamburger Flughafen festgenommen worden. Auslöser war eine offene Hotelrechnung in Österreich über rund 14.000 Euro. Nach mehreren Tagen in Haft wurde er nach Innsbruck ausgeliefert.

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Nach Hinterlegung einer Kaution von 15.000 Euro kam er wieder frei. Das Geld stellte seine Schwester Cheyenne Ochsenknecht (25) bereit.

Titelfoto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa

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