Wieder Ärger für Jimi Blue Ochsenknecht: Strafbefehl wegen Betrugs erlassen

München/Graz - Schon wieder hat Jimi Blue Ochsenknecht (34) Ärger mit der Justiz - und wieder mal geht es dabei um eine nicht gezahlte Zeche!

Jimi Blue Ochsenknecht (34) nimmt das Bezahlen von Rechnungen offenbar nicht so ernst.  © Expa/Johann Groder/APA/dpa

Wie unter anderem "tz" berichtet, wurde gegen den "Die Wilden Kerle"-Star ein Strafbefehl am Amtsgericht München erlassen. Und der ist inzwischen rechtskräftig.

Demnach soll Ochsenknecht am 28. März 2022 in Graz das Restaurant "Miss Cho" sowie die Cocktailbar "Katze Katze" besucht haben. Nach Speisen und Getränken habe er die Lokale verlassen, ohne die Rechnung zu begleichen.

Das Amtsgericht München erließ daraufhin einen Strafbefehl wegen Betrugs. Zunächst legte Ochsenknecht Einspruch ein, zog diesen jedoch kurz vor einer angesetzten Verhandlung am 2. März wieder zurück, wie ein Gerichtssprecher bestätigte. Damit ist der Strafbefehl nun rechtskräftig.

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Die Folge: Der 34-Jährige muss laut dem Amtsgericht-Sprecher 80 Tagessätze in einer "mittleren zweistelligen" Höhe zahlen. Trotz der Geldstrafe gilt er aber nicht als vorbestraft.

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Anwalt von Jimi Blue Ochsenknecht äußert sich

Jimi Blue Ochsenknecht musste sich erst im vergangenen Jahr vor dem Landesgericht Innsbruck verantworten.  © Expa/Johann Groder/APA/dpa

"Der dem Strafbefehl zugrunde liegende Sachverhalt stammt aus dem Jahre 2022 und wurde durch den Strafbefehl schon vor über einem Jahr abgeschlossen", erklärte Ochsenknechts Anwalt.

"Aufgrund einer fehlerhaften Zustellung legten wir rein vorsorglich gegen den damals unbekannten Strafbefehl zur Prüfung Rechtsmittel ein. Der Vorfall liegt Jahre zurück und die Rechnungen sind bezahlt. Der Strafbefehl wurde nun akzeptiert, um die Verantwortung zu übernehmen und einen Schlussstrich zu ziehen."

Erst im vergangenen Jahr war der Schauspieler vom Landgericht Innsbruck zu einer Geldbuße in Höhe von 18.000 Euro verurteilt worden. Damals ging es um eine nicht bezahlte Rechnung in einem Tiroler Hotel, wo er seinen Geburtstag gefeiert hatte.

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Für Übernachtungen, Essen im Restaurant und Transportleistungen hatte der Vier-Sterne-Betrieb in Kirchberg nahe der bayerischen Grenze knapp 14.000 Euro in Rechnung gestellt.

Ochsenknecht war deswegen sogar mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht und nach Österreich ausgeliefert worden. Über drei Wochen saß er in Untersuchungshaft.

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