Leipzig - Katja Krasavice (29) ist bekannt dafür, ihre Sexualität auszuleben wie kaum eine andere, zeigt sich gern freizügig in ihren Musikvideos und heizt ihren Anhängern bei OnlyFans ein. Im Podcast "Take me Späti" sprach sie nun über ihre Beziehung zu dem Onlinedienst - und welche Rolle ihr Vater dabei spielte, dass sie mit OnlyFans anfing.
Auf das Thema zu sprechen kam die selbsternannte "Boss Bitch", als Moderatorin Sara Arslan sie fragte, ob sie auf der Plattform Sexarbeit nachgehen würde.
Katja antwortete darauf zunächst, dass sie keinen Sex habe, jedoch ihren Körper zeigen würde und konterte anschließend herausfordernd: "Willst du OnlyFans machen?"
"Ne, auf gar keinen Fall! Ich bin so gegen OnlyFans!", entfuhr es da Moderatorin Sara Arslan. "Ich kann das nicht."
Für Katja sei der Weg zu OnlyFans jedoch eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. "Mein Vater war ja so ein ganz schlimmer Mann, der hat ja mit meinen Freundinnen, die minderjährig waren, schlimme Dinge gemacht, ist dann in den Knast gegangen und ich glaube, das hat meine Sexualität so ein bisschen kaputt gemacht."
Katja Krasavice: "Wurde sexualisiert ohne Ende"
Bereits in ihrer Autobiografie hatte Katja enthüllt, dass ihr Vater mehrere ihrer minderjährigen Freundinnen missbraucht haben soll, als sie selbst noch ein Kind war. Im Gerichtsverfahren habe sie gegen ihn aussagen müssen, bevor er schließlich ins Gefängnis gewandert sei.
Die traumatischen Erinnerungen hätten sie lange Zeit geprägt, bis die Sängerin sich schließlich entschied, den Spieß umzukehren. "Ich hab mich dann immer so freizügig gezeigt. Da wurde ich sexualisiert ohne Ende und dann hab ich gesagt, mach' ich lieber Geld damit. Wenn ich ohnehin schon als Bitch hingestellt werde, will ich wenigstens bisschen Money haben."
Inzwischen setze sich die 29-Jährige auch kritisch mit der Wahrnehmung von OnlyFans auseinander. So kritisierte sie im Podcast, dass Frauen, die sich auf der Plattform zeigen, noch immer gebrandmarkt würden, "aber die Männer, die das abonnieren, seltener".