Ehemaliger Mitarbeiter verklagt Kardashian-Marke "SKIMS": Das ist der Grund
Los Angeles - Doch nicht so luxuriös wie gedacht? Vor wenigen Tagen sorgte ein ehemaliger Mitarbeiter der Kardashian-Marke "SKIMS" für Schlagzeilen. Denn: Dieser warf dem Unternehmen vor, während seiner Beschäftigung in der Firma nicht vollständig entlohnt worden zu sein. Nun könnte aus dem Fall eine Sammelklage werden.
Wie das Newsportal TMZ berichtet, hatte ein Mann namens David Knight Klage gegen das US-Unternehmen "SKIMS" eingereicht. Er behauptete, zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres für die Firma gearbeitet zu haben.
Den Lohn für seine geleisteten Stunden hätte Knight im Zuge dessen jedoch nur teilweise erhalten. Laut der eingereichten Klage soll der Mann regelmäßig mehr als acht Stunden täglich sowie über 40 Stunden pro Woche gearbeitet haben.
Die Vergütung seiner zusätzlichen Überstunden hätte der Mitarbeiter dabei nie erhalten. Des Weiteren wirft er "SKIMS" vor, vorgeschriebene Essens- und Ruhepausen nicht ordnungsgemäß gewährt zu haben.
Auch der gesetzliche Mindestlohn sei nur in wenigen Fällen ordnungsgemäß ausgezahlt worden. Wie TMZ berichtet, sei der Mann fest davon überzeugt, dass zahlreiche weitere Beschäftigte ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Aus diesem Grund versuche er nun, weitere Betroffene zu finden.
"SKIMS" weist die Vorwürfe zurück
Das Unternehmen reagierte im Zuge der Anklage prompt auf die Beschuldigungen des Mitarbeiters: "SKIMS weist die Vorwürfe in dieser Klage zurück. Es handelt sich um eine Standardklage, die immer wieder verwendet wird".
Gegenüber dem Newsportal bestätigte das Unternehmen, stets die "kalifornischen Lohn- und Arbeitsgesetze" eingehalten zu haben. Zudem betonte ein Sprecher von "SKIMS", man sehe dem Gerichtsverfahren erwartungsvoll entgegen, um die Vorwürfe richtigzustellen.
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