Los Angeles (USA) - Kollegen, die zu Lebensrettern werden, gibt es nicht nur bei Polizei und Feuerwehr! Hollywood-Star Olivia Wilde (42) erlebte beim Dreh des Sci-Fi-Westerns "Cowboys & Aliens" Momente des Grauens: Als sie um ein Haar totgetrampelt worden wäre, reagierte ein Co-Star blitzgescheit.
Die "Don't Worry Darling"-Darstellerin und -Regisseurin war in dieser Woche im "Armchair Expert"-Podcast zu Gast, um über ihren neuen Film "The Invite" und ihre Karriere zu reden.
Dabei erinnerte sie sich im Gespräch mit Schauspieler und Podcast-Host Dax Shepard (51) auch an einen Horror-Moment während der Dreharbeiten zu "Cowboys & Aliens", in dem sie 2011 an der Seite von Daniel Craig (58), Harrison Ford (83) und Walton Goggins (54) zu sehen war.
Letzterer habe ihr "bei diesem Film das Leben gerettet", beteuerte die 42-Jährige. Die beiden hätten sich bei den Reitszenen im Übermut gegenseitig herausgefordert. "Daniel Craig, Harrison Ford und ich galoppierten im Vollsprint quer durch die Wüste, mit 40 Pferden hinter uns."
Als vor ihr plötzlich ein Graben erschien, wurde Wilde eigenen Aussagen zufolge von ihrem Pferd abgeworfen! Hinter einem kleinen Erdwall habe sie auf dem Boden gelegen - die heraneilenden Pferde konnten sie nicht sehen. Sie habe nur darauf gewartet, zertrampelt zu werden.
Olivia Wildes Horror-Momente: "Cowboys & Aliens" wird trotzdem ein Flop
Doch Goggins reagierte "in Sekundenbruchteilen" und lenkte sein Pferd seitwärts vor die Schauspielerin. "Die Leute teilten sich zu beiden Seiten um uns herum auf und dachten, er sei einfach verrückt geworden, aber er schützte meinen Körper auf dem Boden", berichtete Wilde.
Der Hollywood-Star betonte: "Und deshalb verdanke ich ihm mein Leben. Es ist verrückt. Er ist ein echter Held."
Trotz der dramatischen Dreharbeiten wurde der Film schlussendlich kein echter Erfolg an den Kinokassen. Zwar spielte "Cowboys & Aliens" fast 200 Millionen Dollar ein, doch kostete er auch fast genauso viel.