Influencerin Laura hat Botschaft für "unsere AfDler" und sagt: "Kriegt Euch mal ein!"

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Kassel - "Hoffe, dass das nicht zu kompliziert erklärt ist für unsere AfDler", heißt es im schriftlichen Kommentar zu dem jüngsten Reel von Politik-Influencerin Laura Strutzke. Am Ende ihres Statements sagt die 21-Jährige, vermutlich genau an diese Zielgruppe gerichtet: "Also, kriegt Euch mal ein!" Davor aber hat sie noch einiges mehr zu sagen.

Als Politik-Influencerin ist Laura Strutzke (21) klar dem linken Spektrum zuzuordnen.
Als Politik-Influencerin ist Laura Strutzke (21) klar dem linken Spektrum zuzuordnen.  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

"Vielfalt nimmt Dir nichts weg", betont die im nordhessischen Kassel aufgewachsene Influencerin am Beginn des Clips vom Dienstagnachmittag.

Gleich darauf folgte die Feststellung: "Vielfalt stellt keine Menschen infrage, sondern einfach die Idee, dass es nur eine einzige Form gibt, zu lieben, zu leben, seine Identität zu verstehen, sich zu kleiden."

Doch eine pluralistische Gesellschaft mache "viele Menschen irgendwie super nervös". Für diese Personen fühle sich die Vorstellung einer bunten Lebenswirklichkeit so an, "als würden sie irgendwas verlieren".

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"Einfach der Gedanke, dass das, was sie für möglich gehalten haben, nur eine Möglichkeit unter vielen ist, das lässt diese Menschen super Crashout gehen", betont Strutzke.

Doch diese intoleranten Personen seien "in 99 Prozent der Fälle" auch "einfach absolut nicht im Reinen mit sich selbst", fährt die Influencerin fort, um dann ihren persönlichen Blick auf "Vielfalt" zu erläutern.

Laura Strutzke: "Vielfalt bedroht keine Menschen"

Die 21-Jährige veröffentlichte ein längeres Statement zum Thema "Vielfalt" auf Instagram.
Die 21-Jährige veröffentlichte ein längeres Statement zum Thema "Vielfalt" auf Instagram.  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

"Aber das Ding ist: Gesellschaftliche Regeln sind von Menschen gemacht und können dementsprechend auch von Menschen verändert werden", unterstreicht die 21-Jährige ihre Position.

Sie fasst zusammen: "Vielfalt bedroht keine Menschen, sondern nur Weltbilder, die auf Abgrenzung beruhen. Und sie erinnert uns daran, dass Würde nicht von Herkunft, oder Sexualität, oder Selbstdefinition abhängt."

Mit dieser Verknüpfung der Begriffe "Vielfalt" und "Würde" bereitet Laura ihr letztes Argument vor, bei dem sie sich auf das Grundgesetz der Bundesrepublik beruft: Darin heiße es ausdrücklich im ersten Artikel: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

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"Nicht die Würde des hetero-normativen, blonden, blauäugigen Menschen. Also, kriegt Euch mal ein!", endet das Statement.

Laura Strutzke ist als Politik-Influencerin klar dem linken Spektrum zuzuordnen. Auf ihrem Instagram-Kanal formulierte sie schon früher eine Kampfansage an die AfD und alle "politisch Rechten". Auch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) legte sie sich bereits an.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

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