Palm Springs (Kalifornien, USA) - Nachdem vor nicht allzu langer Zeit bereits zwei ehemalige Haushälterinnen geklagt hatten, läuft nun die dritte (!) Klage gegen Kylie Jenner (28). Diesmal behauptet eine Ex-Privatköchin der millionenschweren Unternehmerin, wegen zu hoher Arbeitsbelastung eine Fehlgeburt erlitten zu haben.
Wie Los Angeles Times berichtet, sei die Klage am Montag beim Superior Court in Los Angeles eingereicht worden.
In dieser behauptet die Klägerin, fünf Tage in der Woche elf bis zwölf Stunden "extrem körperlich anstrengende" Aufgaben verrichtet zu haben - und das, obwohl sie ihre Vorgesetzten im Dezember 2024 über ihre Risikoschwangerschaft informiert haben soll.
In dem Gespräch habe die Köchin um "angemessene Vorkehrungen zum Schutz ihrer Gesundheit und Schwangerschaft" gebeten. Passiert sei nach ihren Angaben jedoch nichts. Im Gegenteil.
Am Silvesterabend desselben Jahres sei die damals schwangere Frau angewiesen worden, "schwere Lebensmittel ohne fremde Hilfe über die Straße und bergauf zu tragen".
Infolge der körperlichen Anstrengung sei ihr schwindelig geworden. Zudem habe sie "angefangen zu würgen und nach Luft zu schnappen". Sicherheitspersonal habe ihr deshalb Wasser bringen müssen, heißt es weiter.
Frau soll Baby im fünften Monat verloren haben
Auch zur Geburtstagssause von Jenners Tochter (8) im Februar 2025 in Palm Springs - die Klägerin habe sich zu dem Zeitpunkt im fünften Schwangerschaftsmonat befunden - soll die Frau keinerlei Entlastung oder Unterstützung erfahren haben. Noch am selben Abend soll sie aufgrund von Erschöpfung im Badezimmer zusammengebrochen sein.
Am nächsten Morgen soll die Köchin mit starken Blutungen aufgewacht sein. Im Krankenhaus habe man ihr mitgeteilt, dass keine Herztöne des Ungeborenen mehr feststellbar waren und sie ihr ungeborenes Kind verloren hatte.
Nach der Fehlgeburt habe die Klägerin unter Depressionen und emotionaler Belastung gelitten. Von ihren Vorgesetzten ernst genommen fühlte sie sich nicht. Stattdessen sollen ihre Chefs gesagt haben: "Hör auf damit, hör einfach auf. Du bringst Kylie durcheinander. Du machst sie depressiv."
Die Köchin fordert eine Schadensersatzsumme. "Der Prominentenstatus befreit niemanden von den kalifornischen Arbeitsgesetzen", erklärt Anwältin Della Sharker gegenüber der Times.
Auf eine Anfrage der US-amerikanischen Tageszeitung habe ein Sprecher von Kylie Jenner nicht reagiert.