München/Frankfurt am Main - Deutliche Worte! "Ich habe selbstbestimmt entschieden, meinen Körper so zu präsentieren - und das ist nicht als Einladung gemeint, mich zu sexualisieren oder mich auf ein Objekt zu reduzieren", betonte "Love Island"-Siegerin Stella Stegmann, als sie auf Instagram über ihren Auftritt im "Playboy" sprach.
Die 28-Jährige war Playmate des Jahres 2020.
Ein Nutzerkommentar zu einem ihrer Reels war der Anlass für das Statement der in Frankfurt am Main geborenen Wahl-Münchenerin, denn dieser sei ein "so gutes Beispiel, wie Menschen heutzutage leider noch denken".
Der Verfasser des Kommentars hatte die Auffassung vertreten, dass Stella sich selbst sexualisiert habe, als sie sich nackt im Playboy präsentierte.
"Sexualisierung passiert nicht dadurch, dass jemand seinen Körper zeigt, sondern dadurch, wie andere ihn betrachten und kommentieren", erklärte die 28-Jährige in einer Story vom Dienstagabend.
Für sie seien ihre Playboy-Bilder etwa "einfach nur ästhetische Fotos".
Stella Stegmann appelliert an alle Männer, die "sexuelle Brille" abzulegen
Danach erweitert die Influencerin das Thema und wendet sich dem generellen männlichen Blick auf weibliche Körper zu: Für viele Männer sei es schwierig, "zu verstehen, dass wir Frauen uns so anziehen, weil wir es schön finden".
"Aber dass Du als Mann das Ganze häufig sexualisierst, wenn man zum Beispiel was von unserer Brust sieht oder von unserem Po, das wollen wir nicht", heißt es weiter.
In einer schriftlichen Ergänzung räumt Stegmann ein, dass es durchaus Frauen gebe, die sich durch ihren Dress bewusst als Sexobjekte stilisierten. Doch sehr viele andere Frauen, die sich auf der Straße oder auf Social Media zeigten, wollten genau dies nicht.
Stella appelliert daher an alle Männer, die "sexuelle Brille" abzulegen: "Übernehmt Verantwortung und realisiert, dass Ihr Frauen sexualisiert und Ihr dringend damit aufhören müsst 🙏."