Überraschendes Comeback: Luke Mockridge geht mit neuem Format auf Sendung
Köln - Comedian Luke Mockridge (36) ist zurück! Eineinhalb Jahre nach seinem Paralympics-Skandal hat sich der ehemalige TV-Star mit einem neuen Format zurückgemeldet.
Braun gebrannt, etwas muskulöser und mit markant lockiger Mähne - so hat sich der 36-Jährige am Donnerstag erstmals in seinem neuen Format "ToGo Show - mit Luke" seiner Community präsentiert.
Anders als in den vergangenen Jahren steht der Comedian diesmal aber nicht mehr vor der TV-Kamera. Denn: Ab sofort geht Luke auf YouTube auf Sendung!
"Hallo und herzlich Willkommen zur ToGo-Show, dem Pizza-Lieferdienst unter den Late-Night-Shows, wo ihr der Produzent seid", heißt es zum Start seines ersten Videos, das der Bonner seinen 1,6 Millionen Fans auf YouTube vorlegt.
Statt starres lineares Fernsehen setzt der in den letzten Jahren stark in die Kritik geratene Bühnenkomiker auf die Interaktion mit seinen Anhängern.
Die sollen ihm künftig nämlich die Themen zur jeweiligen Sendung vorgeben und ihm die passende Bühne für eine spontan aus dem Hut gezauberte Late-Night-Sendung bieten.
Luke Mockridge über Sprungbrett YouTube zurück ins TV?
Mit diesem Ansatz scheint Luke Mockridge sich nicht nur von der breiten Masse im TV-Business abheben - vielmehr scheint der 36-Jährige nach heftigen Skandalen in den Medien wieder Fuß fassen zu wollen.
Für die erste Ausgabe seiner Show hat es den Comedian in einen mit fünf Getränke- und einem Boxautomaten bestückten "Späti" nach Goch verschlagen. Da sieht Mockridge auch eine Parallele zu seiner eigenen Show. "Man steckt wahnsinnig viel Geld rein und manchmal kommt dann gar nichts raus", nimmt er das neue Format vorsichtig aufs Korn.
Produziert wird die Neuauflage in Sachen Late Night von Lukes eigener Produktionsfirma Lucky Pics, die der Komiker vor fast zehn Jahren in Zusammenarbeit mit Brainpool gegründet hatte.
Zuletzt hatte er im August 2024 im Podcast "Die Deutschen" um Nizar Akremi (40) und Shayan Garcia von sich hören lassen und für einen Skandal gesorgt. Seitdem war der 36-Jährige von der Bildfläche verschwunden.
Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

