Martin Rütter soll "mundtot gemacht" werden: Hundeprofi vor Gericht

Duisburg - Hundeprofi Martin Rütter (52) setzt sich unentwegt für das Recht von Tieren, insbesondere von Hunden, ein. Dass damit nicht alle zufrieden sind, zeigte eine Gerichtsverhandlung, der sich der 52-Jährige am Mittwoch stellen musste.

Martin Rütter (52) setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherheit und das richtige Aufwachsen von Hunden ein.
Martin Rütter (52) setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherheit und das richtige Aufwachsen von Hunden ein.  © Maja Hitij/dpa

Martin Rütter ist wohl Deutschlands bekanntester Hunde-Trainer. Ob nun im Fernsehen oder live vor Publikum: Der 52-Jährige ist Profi auf dem Fachgebiet der Fellnasen.

Aber auch bei Instagram und Facebook lässt der gebürtige Duisburger seiner Meinung regelmäßig freien Lauf und legt sich mit Hundebesitzern an. So stritt er sich unter anderem mit der "Hundestube Winkel".

Wie Rütter es im Juli 2022 bei Facebook beschrieb, handele es sich bei der Hunde-Züchtung um regelrechte "Produktionsstätten". "Anders kann man es nicht bezeichnen", so Rütter. Viele der Züchter, bei denen Hunde ein "Martyrium" erleben würden, würden sich seinen Recherchen zufolge in Ungarn befinden.

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Diese Anschuldigungen stießen Betreiber Hubert Winkel sauer auf, weswegen er laut Rütter eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht Essen durchbringen wollte. Rütter erzählte seinen rund 350.000 Fans von der Verhandlung und zeigte sich gewohnt locker, musste jedoch zugeben, dass es auch ein emotionaler Tag für ihn sei.

Der Hundezüchter habe bereits viele Versuche unternommen, um Rütter mundtot zu machen. "Nun versucht er es vor Gericht", erzählte er.

Martin Rütter meldete sich nach der Gerichtsverhandlung bei Instagram

Rütter appelliert an seine Follower

Nach der Gerichtsverhandlung meldete sich Martin Rütter (52) bei seinen Fans.
Nach der Gerichtsverhandlung meldete sich Martin Rütter (52) bei seinen Fans.  © Montage: Screenshot/Instagram/martinruetter_official

Nur wenige Stunden später meldete er sich bei seinen Fans und gab bekannt, dass das Verfahren zu seinen Gunsten ausgefallen war.

Der Richter habe offenbar betont, dass der Fall in den Bereich der freien Meinungsäußerung falle. Winkel hingegen habe stets herausstellen wollen, Rütter würde nur Behauptungen aufstellen. Das mit einer versteckten Kamera aufgenommene Beweismaterial spreche in Rütters Augen jedoch dagegen.

Mit der Gerichtsverhandlung sei das Thema, welches den Profi emotional aufgewühlt habe, allerdings noch nicht vorbei, wie er vermutete.

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Der Hundeprofi sei sich sicher, dass sein Gegner Einspruch einlegen werde. Doch auch in diesem Punkt sei sich Rütter sicher, dass er damit kein Erfolg haben werde.

Zum Schluss appellierte er noch einmal an seine Follower: "Leute, lasst uns den Tierschutz weiter voranbringen und dafür sorgen, dass die Politik schon bald reagiert und in Zukunft so ein Martyrium für Hunde nicht mehr als legal bezeichnet werden darf."

Titelfoto: Maja Hitij/dpa

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