Monatelange Depression! Hollywood-Star packt über krasseste Rolle aus

Los Angeles (USA) - Mittlerweile zählt Florence Pugh (29) zu den größten Stars einer neuen Schauspielgeneration, war nicht nur als Marvel-Superheldin auf der großen Leinwand zu sehen, sondern auch in Mega-Blockbustern wie "Oppenheimer" und "Dune: Part Two". Doch bis heute hängt der Britin vor allem eine Rolle nach, die sie sogar in eine Depression gestürzt haben soll.

Florence Pugh (29, r.) in einer brutalen Szene aus "Midsommar".
Florence Pugh (29, r.) in einer brutalen Szene aus "Midsommar".  © dpa/Universum/Sky | Gabor Kotschy/A24

Schon vor dem ganz großen Erfolg war Pugh als junge Schauspielerin in zahlreichen Produktionen zu sehen - so unter anderem 2019 in dem modernen Horror-Klassiker "Midsommar" von Ari Aster (39).

Eine Rolle, die der Oscar-nominierten Darstellerin zu schaffen machte wie keine andere! "Ich kann mich einfach nicht mehr so verausgaben, weil das Folgewirkungen hat", berichtete sie im "Louis Theroux Podcast".

In dem Folklore-Horror spielt Pugh die junge Doktorandin Dani, deren Eltern bei einem erweiterten Suizid ihrer Schwester ums Leben kommen. Im Laufe des Films landet die junge Frau in Schweden, wo sie Teil der verstörenden Sommersonnenwende-Feier einer sektenähnlichen Gemeinschaft wird.

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"Ich glaube, ['Midsommar'] hat mich danach etwa sechs Monate lang traurig gemacht, und ich wusste nicht, warum ich depressiv war", führte die 29-Jährige aus.

Florence Pugh in "Midsommar"-Dreh: Nie solches Maß an "Trauer oder psychischer Belastung" gesehen

Pugh zählt heute zu den größten Stars in Hollywood.
Pugh zählt heute zu den größten Stars in Hollywood.  © MICHAEL TRAN / AFP

Direkt nach "Midsommar" drehte Pugh "Little Women", was "ein wirklich tolles Erlebnis und natürlich eine ganz andere Atmosphäre" war. In dieser Zeit habe sie ihre düsteren Gefühle unterdrückt.

"Als ich dann zu Weihnachten nach Hause kam, war ich so depressiv und dachte: 'Oh, ich glaube, das ist wegen 'Midsommar'.' Ich habe das nicht verarbeitet und sollte das wohl nicht wieder tun", erklärte die "Thunderbolts"-Darstellerin.

Sie habe noch nie ein solches Maß an "Trauer oder psychischer Belastung" gesehen, wie es in diesem Drehbuch von ihr verlangt wurde, sagte Pugh. "Deshalb habe ich mich wirklich intensiv damit auseinandergesetzt."

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Der mentale Akt, in solch einer tragischen Rolle zu versinken, hing ihr lange nach. Regisseur Ari Aster gab sie für ihre psychischen Probleme allerdings keinerlei Schuld, sprach immer wieder in höchsten Tönen von dem Filmemacher.

Titelfoto: Montage: MICHAEL TRAN / AFP; dpa/Universum/Sky | Gabor Kotschy/A24

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