MontanaBlack packt über Alkoholsucht aus: "Du bist dein Leben lang erkrankt"

Buxtehude - Heute gehört er zu den erfolgreichsten Streamern Deutschlands, doch MontanaBlack (38) hat bekanntlich ganz dunkle Zeiten hinter sich. Darüber sprach er nun im Podcast "Hotel Matze" mit Gastgeber Mathias Hielscher (46).

MontanaBlack (38) hat im Podcast "Hotel Matze" über seine Alkoholsucht ausgepackt. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Großes Thema war unter anderem seine Drogensucht. Neben Kokain war der Buxtehuder vor allem dem Alkohol verfallen. Obwohl er seit 14 Jahren nichts mehr getrunken habe, sei die Sucht allgegenwärtig. "Du bist erkrankt und du bist dein Leben lang erkrankt", verdeutlichte Monte.

Diese Erkrankung sei wie ein Teufel, der auf seiner Schulter sitze und ihn dazu auffordere, wieder zu trinken. "Dem musst du dich stellen. Irgendwann wirst du stärker sein als der Teufel. Dann kann er dir so viel erzählen, wie er möchte. Er wird nicht siegen, sondern ich werde siegen", unterstrich der Streamer.

Auch eine Flasche Ouzo im Kühlschrank ändere daran nichts. "Ouzo habe ich geliebt und liebe ich auch immer noch. Ich liebe diesen Geruch. Ab und an, ehrlicherweise, nehme ich die Flasche, rieche dran und stelle sie wieder zurück. Aber ich würde einen Teufel tun, wieder Alkohol zu trinken", betonte er.

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Die gesellschaftliche Anerkennung der flüssigen Droge kritisierte der 38-Jährige scharf. "Ich finde das absolut verwerflich und sehr schade, wie normalisiert Alkohol auch im Umgang mit Kindern mittlerweile gehandhabt wird", schimpfte der Twitch-Star.

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MontanaBlack spricht im Podcast "Hotel Matze" über seine Drogensucht

MontanaBlack über dunkle Zeiten: "War nur ein Schatten meiner selbst"

Der Streamer hat dunkle Zeiten hinter sich. Viele der unschönen Dinge, die er getan habe, seien auf seine Drogensucht zurückzuführen. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Viele der unschönen Dinge, die er in der Vergangenheit getan habe, seien auf seine Drogensucht zurückzuführen. "Das heißt, ich war da auch nur ein Schatten meiner selbst und nicht Herr meiner Sinne. Die Droge hat mich gelenkt. Dementsprechend finde ich, ist es immer besser, damit offen umzugehen", bekräftigte der Niedersachse.

Für das Bedürfnis, in Gesellschaft mal ein Bier zu trinken, habe er eine Lösung gefunden: alkoholfreies Bier. "Da habe ich mich vor etlichen Jahren dazu entschlossen, das zu machen, um mir auch selber zu beweisen, dass ich das kann", führte MontanaBlack aus.

Sollte er rückfällig werden, sei er sich der Konsequenzen bewusst. "Ich weiß, dass, wenn ich wieder zur Flasche greife oder zum Kokain, die Wahrscheinlichkeit, dass mein Leben dann wieder bergab geht, relativ hoch ist."

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