"Morden im Norden"-Star mit Horror-Story: "Noch nie in meinem Leben so Schmerzen gehabt"
Hamburg - Seit 2012 stehen Sven Martinek (61) und Ingo Naujoks (63) in ihren Rollen als Ermittler-Duo für die Krimireihe "Morden im Norden" (bis 2015 "Heiter bis tödlich") vor der Kamera. Für die Dreharbeiten verbringen die Schauspieler jedes Jahr sechs Monate am Stück in einem Hotel.
Eigentlich lebt Martinek auf Mallorca, Naujoks in Berlin. Doch von April bis Oktober heißt es: Zeit fürs Hotel. Aber wie lebt es sich sechs Monate am Stück weg vom Zuhause?
Als die Schauspieler am Montagabend in der Talkshow "DAS! Rote Sofa" zu Gast sind, schildert Naujoks im Gespräch mit Moderator Hinnerk Baumgarten (58) eine schmerzhafte Situation, die sich bei seinem Aufenthalt im Hotel zugetragen hat.
"Wir haben da so eine kleine Küche. Und da gibt es zwei Platten. Ich habe die Platten angemacht und mir ein bisschen was warm gemacht. Und dann habe ich gespült und dann wollte ich die Teller wieder oben in den Schrank stellen", beginnt der 63-Jährige zu erzählen.
"Und dabei packe ich auf die Herdplatte. Und in dem Moment wusste ich, ich habe einen Fehler gemacht. Das sah aus wie Pizzakäse. Ich habe noch nie in meinem Leben solche Schmerzen gehabt", erinnert sich Naujoks weiter.
Schauspiel-Kollege Martinek nimmt's mit Humor: "Seitdem koche ich für ihn jetzt manchmal mit", witzelt der 61-Jährige und richtet seinen Blick dabei in Richtung seines Kollegen.
"Morden im Norden"-Star Sven Martinek: So richtet sich der Schauspieler sein Hotelzimmer heimisch ein
Seit knapp acht Jahren sind die beiden immer wieder im selben Hotel. Gedreht wird für "Morden im Norden" aus logistischen Gründen hauptsächlich in Hamburg, obwohl die Krimireihe in Lübeck spielt. Wie es sich die Schauspieler während der sechs Monate in ihren Zimmern heimisch machen?
"Also wenn ich manchmal bei Sven ins Zimmer gehe … Da steht der ganze Schreibtisch voll mit irgendwelchen Präparaten für Muskelaufbau. Dann noch Tausende Sachen von Technik", entlarvt Naujoks seinen Kollegen mit einem Augenzwinkern.
Doch es kommt noch kurioser. "Er hatte sich so aufblasbare Fische bestellt. Und mit dem Handy konnte man die lenken", so der 63-Jährige weiter. "Ich bin halt ein Spielkind! So ein Hotelzimmer muss für mich auch ein Zuhause sein", rechtfertigt sich Martinek sofort.
"Ich habe früher auch einen Thermomix dabeigehabt, ich hatte meine Saftpresse dabei. Weil ich koche ja auch immer viel. Also wenn du in mein Zimmer kommst, denkst du, du bist bei mir zu Hause", so der 61-Jährige abschließend. Küchengeräte habe er mittlerweile aber nicht mehr extra im Hotel dabei.
Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

