Nach Kantersieg der DFB-Elf: Kurios-Kritik von Christoph Kramer
Köln - Der fulminante Auftaktsieg der DFB-Elf gegen Curacao beschäftigt weiter das Land - allen voran Ex-Profi Christoph Kramer (35) und Podcaster Tommi Schmitt (37). Eine Sache ist den Fußballromantikern beim ersten Duell der Nationalmannschaft ganz besonders aufgefallen.
Trotz des unterm Strich ungefährdeten Startsieges der Nationalmannschaft (7:1) haben die beiden im WM-Spezial von "Copa TS" jede Menge Redebedarf.
Ganz oben auf der Themenliste: Die Trikots von Curacao.
Eine Sache macht dem langjährigen Spieler von Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 dabei ganz besonders zu schaffen. "Noch eine Beobachtung zur deutschen Nationalmannschaft, die ich gar nicht verstehen kann. Da habe ich wirklich gar kein Verständnis für", leitet Kramer ein.
"Wir spielen gegen Curacao bei der WM und - ich liebe es ja, wenn auf Trikots die Flaggen gestickt sind - die hatten auch noch so geile Namen. Der 16er hieß Margaritha. Es geht nicht besser! Und niemand hat das Trikot getauscht! Das gibt’s doch gar nicht", kritisiert der 35-Jährige den Umgang der DFB-Elf.
Christoph Kramer kann Verhalten nicht nachvollziehen
Sein Gegenüber ist sich dagegen sicher, dass der ein oder andere Trikottausch im Spielertunnel über die Bühne gegangen ist.
"Ja, muss. Also, weiß ich nicht, keine Ahnung, aber, wenn ich bei Deutschland gespielt hätte – wenn das Spiel in der 97. Minute abgepfiffen ist, hätte ich mich in der 96. schon ganz nah an Margaritha gerobbt", frotzelt Kramer über die besondere Chance auf dem Rasen.
Dabei plappert sich der WM-Experte des ZDF derart in Rage, dass er seiner Kurios-Kritik noch einmal Nachwind verleiht. "Ich verstehe wirklich nicht, wie man bei einem WM-Spiel gegen Curacao, wo die Flaggen so wunderschön draufgestickt sind, da kein Trikot tauschen kann. Ich verstehe das wirklich nicht."
Bereits am Samstag können Kapitän Joshua Kimmich (31) und Co. in Toronto gegen die Elfenbeinküste (22 Uhr) das Weiterkommen klarmachen und Trikot-Kritiker Christoph Kramer vom Gegenteil überzeugen.
Titelfoto: Bildmontage: Michael Wyke/AP/dpa, Jan Woitas/dpa

