Plötzlicher Tod von Catherine O'Hara - Ursache steht fest
Santa Monica (USA) - Der Schock sitzt immer noch tief: Am 30. Januar verstarb Hollywood-Star Catherine O'Hara im Alter von 71 Jahren. Für viele Fans und Kollegen kam ihr Tod völlig überraschend - für sie selbst und ihre Familie hingegen wahrscheinlich weniger. Denn wie nun bekannt wurde, litt die Schauspielerin an einer schweren Krebserkrankung.
Auch die genaue Todesursache steht fest: Wie US-Medien (unter anderem TMZ und USA Today) übereinstimmend berichten, starb die Kanadierin laut ihrer Sterbeurkunde an einer Lungenembolie!
Als zugrunde liegende Ursache wird allerdings Darmkrebs aufgeführt. Obwohl O'Haras Management zuvor von einer "kurzen Krankheit" gesprochen hatte, litt sie bereits seit Monaten an der Erkrankung, wie nun bekannt wurde.
Symptome der Embolie traten schließlich kurz vor ihrem Tod auf: Der "Kevin - Allein zu Haus"-Star starb laut USA Today nur wenige Stunden später in einem Krankenhaus in Santa Monica (US-Bundesstaat Kalifornien).
Laut der Deutschen Herzstiftung verstopft bei einer Lungenembolie "ein meist aus dem tiefen Venensystem der Beine eingeschwemmtes Blutgerinnsel (Thromboembolie) ein Blutgefäß in der Lunge." Als Risikofaktoren gelten unter anderem höheres Lebensalter und Krebserkrankungen.
Catherine O'Haras Überreste wurden eingeäschert
Wie TMZ unter Berufung auf die Sterbeurkunde berichtete, wurde der Körper von O'Hara mittlerweile eingeäschert. Die Überreste wurden an ihren Ehemann, den Szenenbildner und Artdirector Robert "Bo" Welch (74), übergeben.
Die News vom Ableben der "Schitt's Creek"- und "Beetlejuice"-Darstellerin hatten ganz Hollywood erschüttert.
Ihr Film-Sohn aus den beiden "Kevin - Allein..."-Streifen, Macaulay Culkin (45), und viele weitere Wegbegleiter trauerten öffentlich um die 71-Jährige.
Noch im vergangenen Jahr war O'Hara in den beiden Hitserien "The Last of Us" und "The Studio" zu sehen. Für letztere war sie bei den Golden Globes Anfang Januar sogar als beste Nebendarstellerin in einer TV-Serie nominiert.
Titelfoto: dpa/Invision/AP | Richard Shotwel

