Lüneburg - Vor wenigen Tagen hatte Karina Wagner (30, "Make Love, Fake Love") erklärt, dass sie ihren rund drei Wochen alten Sohn Romeo nicht stille. Am Montag ging die junge Mutter auf die Gründe für die Entscheidung ein.
Im "Mami-Kosmos" sei die Frage, ob man sein Kind stille oder nicht, vermutlich das "größte Tabuthema" überhaupt, mutmaßte die 30-Jährige. Abgesehen von einer negativen Nachricht habe sie aber sehr viel Zuspruch für ihre Entscheidung bekommen.
"Ich habe einfach schon während der Schwangerschaft nicht dieses Verlangen gehabt oder dieses Bedürfnis gehabt. Im Gegenteil, es war bei mir wirklich so, dass ich mich mit dem Gedanken nicht richtig anfreunden konnte", verdeutlichte die ehemalige Kuppelshow-Kandidatin.
Dennoch habe sie sich die Option "ein bisschen offen lassen" wollen. "Je nachdem, wie die Geburt vielleicht verläuft. Vielleicht wäre es dann so dieser Moment gewesen: Man sieht ihn und dann will man direkt", erläuterte Karina.
Nach der sehr dramatischen und kräftezehrenden Geburt sei ihr die Entscheidung aber schließlich leicht gefallen. "Die ersten Tage zu Hause hätte ich das Stillen auch rein körperlich gar nicht geschafft", betonte die Lüneburgerin.
Karina Wagner verrät die Gründe, warum sie ihren Sohn nicht stillt
Bereut Karina Wagner die Entscheidung, nicht zu stillen?
Sie habe sich von der Zeit im Krankenhaus erholen müssen und den Kleinen nicht einmal aus dem Bett heben können, unterstrich die 30-Jährige. Entsprechend habe Ehemann Steffen Vogeno (30) die Fütterung von Romeo übernommen.
"Und das war auch für mich immer so ein wichtiger Punkt, dass ich gesagt habe: Es ist dann nicht nur meine Aufgabe, sondern unsere Aufgabe (...). Wir können das beide übernehmen und das war für mich einfach super wichtig", bekräftigte Karina.
Die Entscheidung, nicht zu stillen, habe sie bisher auch nicht bereut - im Gegenteil.
"Ich habe das bei super vielen Freundinnen, Bekannten mitbekommen, die gestillt haben, mit Schmerzen und Co., wenn es dann nicht geklappt hat, die Kinder nicht zugenommen haben ... das macht natürlich auch viel mit einer Mama", argumentierte sie abschließend.