Sara Kulka erlebt Horror-Service am Flughafen: "Wirklich wie mit einem Stück Scheiße umgegangen"
Leipzig/Berlin - Der Start in den Sommerurlaub hätte für Reality-Star und Model Sara Kulka (36) besser laufen können. Sie ist zusammen mit ihren zwei Töchtern Annabell (12) und Mathilda (9) von Berlin nach Gran Canaria geflogen. Am Gate traf sie dann der Schlag, als sie auf die Boardingpässe schaute.
"Die Tickets waren schweineteuer und ich bin zusammen mit zwei Kindern unterwegs. Da bin ich ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass wir zusammen sitzen. Das ist doch normal, oder?", schrieb die 36-Jährige am Sonntag in ihrer Instagram-Story.
Die Realität sah aber anders aus. "Ich saß ganz vorn. Annabell ganz hinten. Mathilda irgendwo dazwischen. Mindestens zehn Reihen auseinander", schilderte Kulka.
Sie versuchte die Situation mit dem Bodenpersonal zu klären, die sie aber nur weiter schickten. "Beim Check-In habe ich schon bemerkt, wie unfassbar respektlos das Bodenpersonal teilweise mit den Menschen umgegangen ist. Wirklich wie mit einem Stück Scheiße", erklärte die Model-Mama weiter.
Das Flugpersonal an Board sollte ihr helfen und auch die waren laut Kulka überrascht, dass die Familie nicht zusammen sitzen konnte. "Die waren von Anfang an total lieb, haben sich sofort gekümmert und wirklich alles versucht", sagte die Ex-Dschungelcamperin.
Die Piloten hätten sich wohl auch um die aufgeregten Kinder gekümmert und sie mit ins Cockpit genommen. Währenddessen konnten zwei zusammenhängende Plätze organisiert werden. Mehr war beim komplett ausgebuchten Flug nicht möglich. Das wollte Sara Kulka aber nicht akzeptieren.
Ein Mann und zwei ältere Damen retten die Situation
"Meine Tochter hat Flugangst und braucht eine Bezugsperson", fuhr die 36-Jährige auf Instagram fort.
Sie setzte ihre beiden Töchter nebeneinander und bekam ein Platz einige Reihen weiter. Die ganze Situation ging natürlich auch an den anderen Fluggästen nicht vorbei. "Nicht ein einziger Mensch war genervt. Im Gegenteil. Ich habe von allen Seiten Zuspruch bekommen", schilderte sie.
"Und dann kam der schönste Moment", so Kulka. Ihre Mädchen wurden neben zwei ältere Damen gesetzt. Der Sohn einer der Damen saß zufällig neben Kulka und organisierte dann den Platztausch.
Die Reality-Teilnehmerin war unendlich dankbar und erklärte: "Ich habe ihnen später einen Kaffee und einen Snack ausgegeben".
Im Nachhinein gestand Kulka, dass sie nicht wusste, wie es bei EasyJet abläuft, denn auf ihrer Webseite schreibt die Airline: "Wenn du für deine Familie keine Sitzplätze gekauft hast, solltest du so früh wie möglich einchecken, um sicherzustellen, zusammensitzen zu können".
Man würde zwar versuchen, Familien und Kinder unter 12 Jahren zusammenzusetzen, Sitzplätze werden aber in der Reihenfolge vergeben, in der die Anfragen eingehen, so EasyJet.
Sara Kulka hat nochmal Glück gehabt. Zu dem Bodenpersonal sagte sie aber nur: "Schämt Euch".
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

