Bittere Klatsche für Sarah Engels vor "ESC"-Finale: Germany droht erneutes Debakel
Köln - Bis zum "Eurovision Song Contest"-Finale sind es nur noch wenige Wochen. Sarah Engels (33) möchte ein weiteres deutsches Debakel gerne verhindern. Doch schon jetzt gilt es, die nächste Ohrfeige zu verkraften!
Nach den ruinösen Platzierungen in den vergangenen Jahren machen sich die ESC-Fans hierzulande kaum Hoffnungen, dass es mit der früheren "DSDS"-Zweitplatzierten (2011) in der österreichischen Landeshauptstadt besser laufen wird.
Und die Prognosen zeichnen ebenfalls ein immer düsteres Bild. Nachdem ihr Song "Fire" bereits nach kürzester Zeit schon wieder aus den deutschen Charts geplumpst war, stürzt der Beitrag nun auch im ESC-Ranking immer weiter ab.
Bei einer Umfrage des offiziellen Onlineportals eurovisionworld.com erhielt Deutschland nach aktuellem Stand gerade einmal 478 von insgesamt 72.505 Stimmen. Das bedeutet Platz 29 für Engels und ihren Titel. Insgesamt nehmen in diesem Jahr 35 Länder teil.
Während die Zweifach-Mama ihre Konkurrenz beim deutschen Vorentscheid in der ARD im Februar noch in Grund und Boden sang, scheint ihre "Fire"-Performance beim Europa-Publikum nicht wirklich gut anzukommen.
In der Umfrage liegt Finnland derzeit mit 14.870 Stimmen auf Platz eins. Dänemark und Schweden würden das Treppchen nach derzeitigem Stand komplettieren. Und das Voting hat durchaus seine Aussagekraft.
Eurovision Song Contest: Onlinevoting mit verblüffend hoher Aussagekraft
Von 2017 bis 2023 sagte die Abstimmung des Onlineportals tatsächlich die späteren ESC-Gewinner voraus. In den vergangenen beiden Jahren schaffte es jeweils der zweite Platz, im tatsächlichen Wettbewerb ganz vorne zu landen.
Engels, die erst kürzlich das deutsche Publikum wegen seiner pessimistischen Haltung zum Musikwettbewerb kritisierte, möchte sich von negativen Prognosen und dem Scheitern ihrer Vorgänger nicht herunterziehen lassen.
Gegenüber "Bild" sagte sie jüngst: "Warum soll ich Angst haben, irgendwas zu riskieren? Angst ist die falsche Einstellung. Ich werde mein Bestes geben für Deutschland, aber ich will beim ESC auch Spaß haben. Wie ich dann abschneide, wird man sehen."
Ob die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) am Ende ein erneutes Debakel zu verantworten hat oder entgegen der Prognosen doch noch alle überraschen wird, wird sich am 16. Mai zeigen. Das ESC-Finale wird wie gewohnt live in der ARD übertragen.
Titelfoto: Britta Pedersen/dpa

