Köln - Fast eine Woche nach ihrem Auftritt beim "Eurovision Song Contest" fällt Sarah Engels (33) ein knallhartes Urteil über ihre Teilnahme und wagt eine mutige Deutschland-Prognose für künftige Acts.
Mit insgesamt zwölf Punkten im Gepäck hatte die Kölnerin am Wochenende Wien verlassen und die Heimreise angetreten.
Viel Zeit, um zur Ruhe zu kommen, hat sie allerdings nicht. Denn unmittelbar nach ihrem ESC-Act steht die 33-Jährige wieder als Hauptdarstellerin im Musical "Moulin Rouge" auf der Bühne.
Mit BILD hat sie jetzt über ihr durchwachsenes Abschneiden und darüber gesprochen, ob sie die magere Punkteausbeute belaste. "Nein. Aber ich hätte mir für Deutschland eine bessere Platzierung gewünscht. Ich persönlich habe von Anfang an gesagt, dass mir das Ranking eigentlich egal ist."
Angesichts ihres drittletzten Platzes erwähnt die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) aber auch, dass Deutschland tatsächlich mal über eine ESC-Pause nachdenken solle.
"Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren. Aber ich bin kein Orakel", stellt sie klar.
Sarah Engels will nicht noch mal beim ESC antreten
Wie schon im Vorfeld ihres Auftritts geht es der Sängerin vielmehr um die öffentliche Wahrnehmung und darum, nicht alles wegen ausbleibenden Erfolgs direkt schlechtzureden.
"Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland es noch nie geschafft hätte. Ich glaube nur, dass die Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle", so Sarah.
Anders als Lena Meyer-Landrut (34), die nach ihrem Sieg 2010 ein Jahr später noch mal angetreten war, kann sich Sarah Engels keine zweite Teilnahme beim ESC vorstellen.
"Nein. Aber eigentlich nur aus dem Grund, weil es nur beim ersten Mal diese besondere Magie hat. Ich glaube, ein zweites Mal würde mich das dann eher enttäuschen", erklärt sie.
Wie sie selbst sagt, sei es in Wien "so besonders" gewesen, "dass ich das genau so in Erinnerung behalten möchte".