Sarah Engels: Deutsche WM-Spieler werden "bestraft" - "Finde ich total schade"

Köln – Die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft, die aktuell in Katar ausgetragen wird, sorgt weiterhin für erhitzte Gemüter. Auch Sarah Engels (30) hat sich nun zu dem Mega-Event geäußert und die teilnehmenden Profi-Kicker in gewisser Weise in Schutz genommen.

Sarah Engels (30) hat 2021 ihren Verlobten und Ex-Fußballer Julian (29) geheiratet.
Sarah Engels (30) hat 2021 ihren Verlobten und Ex-Fußballer Julian (29) geheiratet.  © Montage: Instagram/Screenshot/Sarah Engels, Instagram/Sarah Engels

"Verfolgt ihr die WM?", wollte ein Fan in einer Fragerunde bei Instagram von der Sängerin wissen. Eine komplizierte Frage, die Millionen Fußball-begeisterte Menschen in Deutschland zurzeit vor einen Gewissenskonflikt stellen.

So haben sich bekanntlich viele Fans dazu entschlossen, die Weltmeisterschaft zu boykottieren, um unter anderem gegen die Menschenrechtsverletzungen und die katastrophalen Bedingungen für Gastarbeiter in Katar zu protestieren.

Auch an Sarah ist die Debatte um das Sportevent im Wüstenstaat offenbar nicht vorbeigegangen. Bei der EM im vergangenen Jahr hatte die Ehefrau von Ex-Fußballer Julian Engels (früher Büscher, 29) noch eifrig mit der deutschen Nationalmannschaft mitgefiebert.

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Die WM würde sie hingegen "ehrlicherweise so gut wie gar nicht" verfolgen, beantwortete sie die Fan-Frage und holte zu einem kurzen Monolog über ihre Einschätzung der Lage aus.

Sarah und Julian Engels bei Instagram

So denkt Sarah Engels über die Fußball-WM in Katar

Sarah Engels äußert sich nach der Frage eines Fans zur WM 2022.
Sarah Engels äußert sich nach der Frage eines Fans zur WM 2022.  © Instagram/Screenshot/Sarah Engels

So fände sie es "total schade für die Spieler, die ihr Leben [lang] für solche Momente trainieren und bestraft werden für eine Entscheidung, die vor längerer Zeit entschieden worden ist".

Damit meint die Sängerin offenbar die viel kritisierte WM-Vergabe an Katar durch die FIFA im Jahr 2010, die augenscheinlich eine reine Geldfrage war.

Die Elf von Chef-Trainer Hansi Flick (57) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatten sich zuletzt mitunter für den Rückzieher zur "One Love"-Binde heftige Vorwürfe anhören müssen.

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So wollte sich bislang kein teilnehmender deutscher Spieler - mit Ausnahme weniger, wie etwa Keeper Manuel Neuer (36) und Leon Goretzka (27), die offen Kritik an den homophoben Aussagen eines katarischen WM-Botschafters geübt hatten - zu den Missständen im Ausrichtungsland äußern.

Sarah scheint dafür jedenfalls Verständnis zu haben, musste jedoch auch feststellen: "Viele Regeln finde ich total komisch und [das] macht das sportliche Event total kaputt." Schade findet sie das, "weil der Sport den Menschen immer viel gegeben hat".

Titelfoto: Montage: Instagram/Screenshot/Sarah Engels

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