Schmutz-Krieg in Hollywood! Rebel Wilson in dreckigem PR-Skandal
Los Angeles (USA) - Neue Enthüllungen erschüttern Hollywood: Rebel Wilson (46) steht im Zentrum eines heftigen PR-Skandals. Wie "The Hollywood Reporter" (THR) berichtet, soll ihr Krisen-Team eine gezielte Schmieren-Kampagne gegen die Produzentin Amanda Ghost ihres Regiedebüts "The Deb" geplant haben.
In einer veröffentlichten Audioaufnahme, die THR vorliegt, weist der Digitale Berater Jed Wallace die PR-Agentin Melissa Nathan an, ohne Beweise zu behaupten, Ghost sei eine "Madame", die junge Frauen für mächtige Männer vermittle.
So sagt er wörtlich: "Wir können nicht einfach sagen: ‘Oh, sie ist eine Schlampe, sie ist scheiße’. Es muss wirklich wirklich schwerwiegend sein und mit etwas so Schwerwiegendem in Verbindung stehen."
Auch Star-Anwalt Bryan Freedman (bekannt als Justin Baldonis Anwalt), damals Wilsons Rechtsberater, wird in dem Gespräch genannt.
Die brisanten Inhalte kamen im Zuge des Rechtsstreits um Baldonis Film "It Ends With Us" ans Licht, bei dem interne Kommunikation sowie Aussagen unter Eid öffentlich wurden.
Eine Website mit rufschädigenden Inhalt steht im Fokus
Im Fokus stehen laut Gerichtsdokumenten auch mutmaßlich gezielt erstellte Websites mit rufschädigenden Inhalten.
Demnach sollen Texte verbreitet worden sein, die Ghost massiv diskreditieren. Eine inzwischen gelöschte Seite trat sogar als angeblicher "Whistleblower" auf und verbreitete schwerste Anschuldigungen.
Laut Unterlagen soll Wilsons Produktionsfirma "Camp Sugar" an entsprechenden Texten beteiligt gewesen sein, die später für solche Seiten verwendet wurden.
Eine frühere PR-Mitarbeiterin gab unter Eid an, Inhalte lediglich "kosmetisch angepasst" und an Vorgaben aus Chats und Sprachnachrichten angelehnt zu haben.
In Nachrichten soll es sogar heißen: "Rebel will eine dieser Seiten" – sie dürfe "wirklich, wirklich hart" sein.
Star-Anwältin glaubt an Wilsons Schuld
Zudem soll Wallace konkret vorgeschlagen haben, Ghost mit einflussreichen Geschäftsleuten in Verbindung zu bringen, um die Vorwürfe noch schwerwiegender erscheinen zu lassen.
Ziel sei gewesen, eine möglichst drastische öffentliche Wirkung zu erzielen.
Wilson weist jede Beteiligung entschieden zurück. Ihre Anwälte betonen, dass sie keinen direkten Kontakt zu den beteiligten PR-Leuten gehabt habe.
Doch Ghosts Anwältin Camille Vasquez (41), bekannt aus dem Prozess Johnny Depp (62) gegen Amber Heard (39) in dem beide Seiten mit öffentlichen Kampagnen arbeiteten, widerspricht deutlich: "Rebel Wilson hat wiederholt jede Beteiligung bestritten, sogar unter Eid. Wir glauben jedoch, dass die vorgelegten Beweise zeigen, dass sie die treibende Kraft war."
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/ZUMA Wire, instagram/thedebfilm

