Los Angeles - Nach den schweren Vorwürfen, ihr Umfeld habe Produzentin Amanda Ghost gezielt mit rufschädigenden Inhalten attackiert, meldet sich Rebel Wilson (46) jetzt selbst zu Wort und geht in die Offensive. Die Schauspielerin weist jede Beteiligung zurück und stellt die Ereignisse anders dar.
In einer langen Instagram-Story erklärt sie, sie habe während der Dreharbeiten zu "The Deb" "verdächtiges Verhalten" britischer Produzenten gemeldet und gehofft, "dass dies zu Maßnahmen führt und hoffentlich zu einer besseren Branche insgesamt".
Stattdessen sei die Situation eskaliert.
"Vielleicht habe ich nur die Spitze eines Eisbergs getroffen? Vielleicht gibt es mehr an diesem Verhalten, das sehr mächtige Menschen vertuschen wollen", schreibt Wilson und ergänzt: Diese Personen seien "SEHR daran interessiert, mich zum Schweigen zu bringen".
Konkret bringt sie dabei erstmals den Investor Len Blavatnik (68) ins Spiel, der an der Filmproduktion beteiligt sei. Dessen Geld habe "mehrere Klagen und PR-Angriffe" gegen sie finanziert.
PR-Skandal: Rebel Wilson will noch mehr Beweise liefern
Nach eigenen Angaben sei sie sogar persönlich zu Blavatnik gereist. "Ich bin nach New York zu seiner Privatresidenz geflogen, um ihm die Probleme zu schildern", schreibt sie. Sie habe gehofft, "dass er etwas dagegen unternimmt" – stattdessen habe sich der Druck auf sie weiter erhöht.
Parallel laufen mehrere Verfahren: Unter anderem wird Wilson von der jungen Künstlerin Charlotte MacInnes verklagt.
Die Schauspielerin sieht darin Teil einer größeren Strategie und warnt bereits vor weiterer Berichterstattung: "Passt auf die 'lustigen' PR-Artikel auf, die jetzt kommen werden, um mich zu diskreditieren."
Sie kündigt an, demnächst noch mehr Beweise zu veröffentlichen.