"Verdammt kompliziert": Selena Gomez teilt emotionalen Einblick in ihre psychische Krankheit

USA - Schauspielerin Selena Gomez (33) und ihr Mann Benny Blanco (37) zeigten sich ungewöhnlich offen: So gehen sie mit der Krankheit der 33-Jährigen um.

Selena Gomez (33) teilt private Einblicke in ihren Alltag mit ihrer Krankheit.
Selena Gomez (33) teilt private Einblicke in ihren Alltag mit ihrer Krankheit.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Die "Who Says"-Interpretin war in der jüngsten Folge des Podcasts "Friends Keep Secrets" ihres Mannes zu Gast. In dem Gespräch teilte der frühere Disney-Star, wie sie mit ihrer psychischen Erkrankung umgeht.

Denn Gomez kämpft mit einer bipolaren Störung und beschrieb diese selbst als "verdammt kompliziert". Sie erklärte, dass sie mittlerweile mit mehreren Therapeuten zusammenarbeite und bereits vier verschiedene Reha-Aufenthalte hinter sich habe.

Blanco ergänzte, dass seine Frau zeitweise "manische" Phasen habe und teilweise selbst nicht gewusst habe, was das sei.

Seltener Anblick: So anders sieht Horst Lichter ohne gestylten Zwirbelbart aus
Horst Lichter Seltener Anblick: So anders sieht Horst Lichter ohne gestylten Zwirbelbart aus

"Oft merkt sie es erst im Nachhinein, und manchmal erinnert sie sich nicht einmal daran, wenn es passiert. Es ist eine sehr heikle Sache, weil man während einer akuten Phase eigentlich nicht wirklich mit der Person darüber sprechen soll. Und selbst als wir uns kennengelernt haben, war sie extrem selbstreflektiert", so der Musikproduzent.

Die Schauspielerin selbst schäme sich nicht für ihre manischen Episoden. Sie habe gelernt, damit umzugehen und erkenne mittlerweile schneller, wenn es wieder so weit komme.

Selena Gomez machte ihre psychische Erkrankung 2020 öffentlich

Seit drei Jahren sind Selena Gomez und Benny Blanco (37) ein Paar. Im September des vergangenen Jahres gaben sie sich das Ja-Wort.
Seit drei Jahren sind Selena Gomez und Benny Blanco (37) ein Paar. Im September des vergangenen Jahres gaben sie sich das Ja-Wort.  © Chris Pizzello/Invision/dpa

"Aber es ist hilfreich, einen Partner zu haben, der versteht, auf welchem emotionalen Level man gerade ist, der einen dort abholt, wo man steht - und dann versteht man allmählich besser, was gerade passiert", erklärte sie weiter.

Die Diagnose habe ihr zudem geholfen, "freier zu leben" und die Reaktionen ihres Körpers besser zu verstehen.

"Mich zurückzuziehen, wenn es mir nicht gut geht, kann beängstigend sein. Dann kommen all diese Gedanken. Aber wenn ich bei Menschen bin, die mir guttun und bei denen ich alles sagen kann, hilft mir das immer", so Gomez in einem Interview vor wenigen Monaten.

Nach langem Getrödel ging's noch zum Brödel: Matthias Mangiapane mit Mutti in Moritzburg
Matthias Mangiapane Nach langem Getrödel ging's noch zum Brödel: Matthias Mangiapane mit Mutti in Moritzburg

Ihre bipolare Erkrankung machte die 33-Jährige erstmals 2020 öffentlich, nachdem sie zwei Jahre zuvor einen öffentlichen Zusammenbruch erlebt hatte.

Titelfoto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Mehr zum Thema Selena Gomez: