Standing Ovations und Tränen: Oscargewinnerin Michelle Yeoh mit Ehrenbär ausgezeichnet
Berlin - Große Emotionen am Eröffnungsabend der Berlinale: Michelle Yeoh (63) wurde im Berlinale-Palast mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk ausgezeichnet – und kämpfte sichtlich mit den Tränen.
Noch vor der Premiere des Eröffnungsfilms "No Good Men" nahm die Oscarpreisträgerin die Trophäe unter Standing Ovations entgegen.
"Ich fühle mich absolut wunderbar. Ich bin so glücklich, hier auf der Berlinale zu sein", sagte Yeoh gerührt. Berlin stehe seit jeher "für Mut und kühnes Geschichtenerzählen". Schon zu Beginn ihrer Karriere habe die Stadt sie willkommen geheißen – "und ich möchte immer wieder zurückkommen".
Die Laudatio hielt US-Regisseur Sean Baker (54), der mit Yeoh den Kurzfilm "Sandiwara" drehte.
"Wenn Michelle einen Raum betritt, verändert sich die Stimmung. Sie ist einfach anders", sagte er. Sie bringe "Anmut in die Gefahr, Intelligenz in die Action und Menschlichkeit in das Schauspiel". Für Baker steht der Ehrenbär für Yeohs "Authentizität, Stärke und Furchtlosigkeit".
Die malaysische Schauspielerin glänzte zudem in einem hellen, mit Pailletten besetzten Kleid. Eine funkelnde Choker-Kette, Armband, Uhr und Hängeohrringe sowie glamouröses Make-up rundeten ihren Auftritt ab. Ein bewegender Auftakt für die Berlinale.
Titelfoto: Soeren Stache/dpa
