Köln - Ins neue Jahr ist RTL ohne "Die Stefan Raab Show" gestartet: Jetzt hat der Kölner Privatsender eine Entscheidung getroffen, wie es mit dem kriselnden Format weitergeht!
Angesichts der unterirdischen Einschaltquoten und Marktanteile auf dem Sendeplatz mittwochs um 20.15 Uhr wurde bereits viel darüber spekuliert, ob die Sendung von und mit Entertainer Stefan Raab (59) die Winterpause überhaupt "überleben würde".
Nun herrscht Klarheit: RTL hat sich tatsächlich dafür entschieden, neue Folgen der Show zu produzieren und auch weiterhin im Free-TV auszustrahlen. Das Datum für die Rückkehr steht ebenfalls schon fest.
Demnach wird "Die Stefan Raab Show" unmittelbar nach dem Ende von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" auf die Mattscheibe zurückkehren. Konkret heißt das: Die erste Episode läuft am Mittwoch, dem 11. Februar, wie gewohnt zur Primetime.
Im Anschluss ab 21.30 Uhr sendet RTL wieder "stern TV", allerdings aus einem brandneuen Studio-Set. Das Magazin mit Steffen Hallaschka (54) behält also seine 150 Minuten Sendezeit, die es auch schon im vergangenen Jahr innehatte.
RTL hat die Hoffnung auf bessere Raab-Quoten noch nicht aufgegeben
In seiner Jahresabschlusssendung kurz vor Weihnachten hatte Raab noch ein echtes Quoten-Debakel hingelegt. Lediglich 590.000 Zuschauer zappten damals beim Kölner Privatsender rein, um der TV-Legende bei seinen Blödeleien zuzuschauen.
Einen neuen Negativrekord verfehlte der Erfinder der Wok-WM damit nur hauchdünn. Tatsächlich war es nur das zweitschlechteste Ergebnis, das die an eine klassische Late Night angelehnte Sendung seit der Premiere im September 2025 eingefahren hatte.
In der marktrelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte Raab damals sogar nur magere sieben Prozent Marktanteil generieren. Auch in den Video-on-Demand-Charts tauchte die vorab bei RTL+ gezeigte Show nicht mehr bei den erfolgreichsten Formaten auf.
Bei RTL scheint man die Hoffnung auf Besserung aber noch nicht aufgegeben zu haben. "Das Etablieren einer neuen Weekly dauert, braucht Kraft, braucht Arbeit, braucht Selbstkritik, braucht Arbeit an den einzelnen Elementen und Motivation. Die haben wir", so Daniel Rosemann, Geschäftsführer der Produktionsfirma Raab Entertainment.