Streamer steigen bei "The Great Fight Night" in den Ring: "Für 15 Minuten werden wir uns hassen!"

Düsseldorf/Hamburg - "The Great Fight Night" geht am 25. November in die zweite Runde. Wieder lädt Gastgeber Max Stemmler (29) alias Streamer Trymacs zum Live-Box-Event ein. Im "PSD Bank Dome" in Düsseldorf werden zwölf deutsche Creator in sechs Kämpfen gegeneinander antreten. Dieses Mal wird auch Trymacs' jüngerer Bruder, Nici Stemmler (25), in den Ring treten. Im Interview mit TAG24 sprach der Hamburger über seine Stärken und die Freundschaft zu seinem Gegner.

Der Kampf zwischen den Freunden Noah Zimmermann (l.) und Nici Stemmler war gar nicht geplant.
Der Kampf zwischen den Freunden Noah Zimmermann (l.) und Nici Stemmler war gar nicht geplant.  © Joyn/Marc Rehbeck

Vergangenes Jahr war tatsächlich der Gastgeber selbst als Sieger aus der Fight Night hervorgegangen. Ob sein Bruder in seine Fußstapfen treten wird?

Tipps hat dieser ihm auf jeden Fall noch nicht gegeben, wie Nici Stemmler im TAG24-Interview verriet. Unterstützen wird ihn sein älterer Bruder aber auf jeden Fall: "Er ist mein Cornerman und wird mir in den Pausen mit dem Handtuch Luft zuwedeln!"

Denselben Trainer wie Trymacs wird Nici auch an seiner Seite haben. Klingt nach guten Voraussetzungen für den Kampf, auch wenn die Vorbereitungen etwas holprig gestartet sind.

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"Bei mir war das mit der Zuversicht ein Auf und Ab, weil ich in den eh schon kurzen vier Wochen Trainingszeit noch einmal krank geworden bin und im Endeffekt nur zwei, drei Wochen trainiert habe. Und gerade die Ausdauer zu halten, war sehr schwierig, und zwischendurch dachte ich: 'Schaffe ich die fünf Runden überhaupt?'"

Die kurze Trainingszeit hat Nici seinem Gegner und sehr guten Freund Noah Zimmermann alias NoahZett28 zu "verdanken". "Der Grund war das neue FIFA, welches herauskam, und Noah einen Monat durchzocken musste und auch ständig live war. Und er meinte, er wäre nur dabei, wenn wir dieselben Voraussetzungen haben."

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Nici Stemmler: "Ich mache alles, um nicht übermütig oder hochnäsig in den Ring zu steigen!"

"Allein in den vier Wochen habe ich unfassbar viel gelernt, das war echt krass", so Nici im Gespräch mit TAG24.
"Allein in den vier Wochen habe ich unfassbar viel gelernt, das war echt krass", so Nici im Gespräch mit TAG24.  © Joyn/Marc Rehbeck

Gegenüber TAG24 zeigte sich der 25-Jährige dann aber doch "sehr zuversichtlich", was einen möglichen Sieg angeht.

"Zu meinen Stärken kann ich eigentlich nur das wiedergeben, was mein Trainer gesagt und weswegen er unfassbar Spaß hatte, mich zu trainieren: Er musste mir nur einmal eine Schlagabfolge zeigen und ich konnte diese sofort umsetzen, und nicht nur technisch, sondern auch im Sparring", so Nici stolz, der sich auch nach dem Kampf vorstellen kann, weiter zu boxen.

"Und dadurch habe ich echt ein paar geile Kombis gelernt, wie ich auch an Noah - der eine längere Reichweite als ich hat - herankomme. Ich freue mich einfach total, diese dann am Samstag umzusetzen."

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Sein Gegner selbst sei aber noch ein "großes Fragezeichen" für ihn. Er müsse immer wieder an den letztjährigen Kampf zwischen den Streamern Rumathra und Vlesk denken: "Die ersten Trainings von Rumathra sahen eher etwas unsportlich beziehungsweise technisch sehr schlecht aus und Vlesk hat sich dann darüber lustig gemacht und drei Monate später hat Rumathra ihm einen Knock-out gegeben, weil er so ehrgeizig war und viel gelernt hat." Und Noah sei genauso ehrgeizig.

"Aber seine ersten Trainings sahen eher etwas unbeholfen aus (lacht). Und ich glaube, was die Technik angeht, habe ich schon einen Vorteil, aber ich mache alles, um am Samstag nicht übermütig oder hochnäsig in den Ring zu steigen, damit ich nicht wie Vlesk überrascht werde."

Ihre Freundschaft wird der Boxkampf auf gar keinen Fall im Weg stehen, so der Content Creator. "Wir beide hatten richtig Bock auf die körperliche Challenge, die Erfahrung, das Einlaufen und das Boxen vor den Fans. Freundschaftlich sehen wir beide das sehr entspannt, wir meinten auch schon, dass wir uns dann für 15 Minuten im Ring hassen und danach sind wir wieder richtig gute Freunde."

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Insgesamt treten am Samstag zwölf Creator:innen in sechs Kämpfen gegeneinander an.
Insgesamt treten am Samstag zwölf Creator:innen in sechs Kämpfen gegeneinander an.  © Joyn/Marc Rehbeck

Neben Nici Stemmler vs. Noah Zett werden am Samstag bei "The Great Fight Night" noch weitere Wettkämpfe zwischen folgenden Content Creatoren ausgetragen: CrispyRob gegen Jonas Ems, Jan Schlappen gegen Chefstrobel, Regina Hixt gegen Tina Neumann, Anna Gazanis gegen Kathiyessir, Varion gegen July Pohl und The Franklin gegen X.

Moderiert wird das Box-Event von Steven Gätjen (51) und Model Marc Eggers (37) sowie der deutschen Profiboxerin Nina Meinke (30). Der ehemalige Profiboxer Axel Schulz (55) und Sportjournalist Tobias Drews (50) werden die Boxkämpfe kommentieren.

"Ich glaube, die Faszination beim Boxen besteht darin, dass zwei Menschen in den Ring gehen und keiner weiß, was passiert. Es ist wirklich körperlich. Bei einem Fußballspiel will man beispielsweise, dass sein Streamer ein Tor schießt, aber beim Boxen fiebert man mit seinem Favoriten richtig mit", so Nici über den Erfolg des ungewöhnlichen Sport-Events mit Streamern in der Hauptrolle.

"Dazu kommt noch die lange Vorbereitungszeit, die bei anderen Events nicht benötigt wird. Viele der Boxer haben eine große Reichweite und natürlich verfolgt man auch die Vorbereitungen von ein paar Wochen oder wie bei CrispyRob ein ganzes Jahr lang. Der Hype ist dadurch natürlich ziemlich groß."

Ob Nicis Traum vom Sieg in Erfüllung gehen wird, seht Ihr bei "The Great Fight Night" am 25. November um 17.30 Uhr im Livestream auf Joyn.

Titelfoto: Joyn/Marc Rehbeck

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