Köln - Spätestens seit dem Peinlich-Aus gegen Paraguay soll Bundestrainer Jürgen Klopp (59) Fußball-Deutschland zurück in die Erfolgsspur bringen. Podcaster Tommi Schmitt (37) hat rund um die Debatte aber seine ganz eigene Meinung - inklusive saftiger Warnung.
Die neue Woche hat begonnen und mit ihr endet am kommenden Sonntag in New York (21 Uhr) die laufende WM in den USA, Mexiko und Kanada.
Auch für Tommi Schmitt und Publikumsliebling Christoph Kramer (35) geht mit dem Schlusspfiff im Finale eine Reise zu Ende.
Vorher debattieren die zwei aber in der neuesten Folge von "Copa TS" über "Kloppo" als (wahrscheinlichen) Nachfolger von Julian Nagelsmann (38).
"Ich warne davor Jürgen Klopp als Heilmittel für alles zu sehen. Die Probleme beim DFB liegen ganz woanders", tritt Tommi Schmitt auf die Euphorie-Bremse.
Dem Talk-Duo zufolge lägen die Probleme in der Erfolglos-Nationalmannschaft nämlich viel tiefer. Nämlich in den Strukturen hinter den Kulissen - insbesondere der Jugendarbeit.
"Das wird schon alles gut - aber wir müssen jetzt auch nicht erwarten, dass wir wegen eines Mannes sofort wieder zur Weltspitze gehören. Der hat selber noch nie eine Mannschaft trainiert, die er nur alle vier Wochen gesehen hat."
Christoph Kramer: Deutschland soll sich Vorbild bei Halbfinalisten suchen
Auch Weltmeister Chris Kramer stimmt ähnliche Töne an. "Vor allem: Da kann er nichts einkaufen. Nationaltrainer zu sein ist einfach was anderes", erklärt der Ex-Profi.
Um wieder an die Spitze zu kommen, sollte sich der DFB dem Duo zufolge bei den diesjährigen Halbfinalisten eine Menge abgucken. "Bei Frankreich oder Argentinien hat sich der Titel in den letzten Jahren aufgebaut - bei England auch."
Sich am Ende die Krone aufsetzen wird - nach Auffassung von Schmitt und Kramer - der Nachbar aus Frankreich. Der herausragenden Qualität und Harmonie in der Mannschaft wegen.
"Ich kann mir vorstellen, dass Frankreich gegen Spanien ein richtiges Zeichen setzt und 4:0 gewinnt", schwadroniert Schmitt über den Ausgang der Partie.
Übertragen wird das Endspiel am Sonntag sowohl im ZDF als auch im Pay-TV bei Magenta.