Los Angeles (USA) - 17 Jahre nach seinem Tod werden neue, erschütternde Vorwürfe gegen Superstar Michael Jackson (†50) laut: Eine befreundete Familie wirft dem King of Pop jahrelangen sexuellen Missbrauch vor.
Es sind beunruhigende Fotos, die die britische Daily Mail nun erstmals veröffentlicht hat: Michael Jackson sitzt mit einem halb nackten Jungen auf dem Schoß auf seinem Bett und hat die Arme um den Kleinen geschlungen.
Die Aufnahmen sollen 1996 in New York und Brasilien entstanden sein. Bei dem Kind handelt es sich dem Bericht zufolge um den damals neunjährigen Dominic Cascio, den Sohn einer eng mit dem Popstar befreundeten Familie, die nun bei einem Gericht in Los Angeles Klage gegen Jackson eingereicht hat.
Dominic und seine drei Geschwister (zwei Brüder und eine Schwester) werfen dem verstorbenen Musiker vor, sie über Jahre hinweg missbraucht und manipuliert zu haben.
"Ich sehe die Angst und Verwirrung", sagte Cascio mit Blick auf die nun veröffentlichten Fotos und seine unglückliche Miene. Er gehe davon aus, dass sein trauriges Gesicht mit dem zu tun habe, was er in diesem Moment erlebt habe.
Schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson: "Er zog mir die Shorts runter"
Auch einer von Cascios Brüdern schilderte schockierende Erlebnisse: "Er zog mir einfach die Shorts runter", behauptete der Kläger gegenüber der Daily Mail.
Außerdem berichten die Geschwister von Gehirnwäsche, gezielter Manipulation, Drogen und sexuellen Übergriffen an verschiedenen Orten.
Jacksons Nachlassverwaltung weist die Anschuldigungen entschieden zurück und spricht von einem "verzweifelten Geldbeschaffungsversuch". Die Familie habe den Sänger jahrzehntelang verteidigt und stets versichert, dass er niemandem etwas angetan habe.
Die Verbindung zwischen Michael Jackson und der Familie Cascio reicht bis in die 80er-Jahre zurück: Der Vater der vier Geschwister arbeitete eng mit dem Superstar zusammen, seine Kinder sollen sich häufig auf Jacksons Anwesen, der Neverland-Ranch, aufgehalten und auch dort übernachtet haben – teilweise ohne ihre Eltern.