Video der Festnahme aufgetaucht: Justin Timberlake völlig blau am Steuer

USA - "Sie sind Justin Timberlake?" Der Polizist, der Mitte Juni 2024 den Popstar wegen Trunkenheit am Steuer anhielt, konnte gar nicht glauben, wen er da vor sich sitzen hatte. Jetzt wurde ein Video veröffentlicht, das den Dialog zwischen Timberlake und dem Beamten zeigt. Deutlich erkennbar: Der 45-Jährige war nicht mehr nüchtern.

Justin Timberlake (45) war zum Zeitpunkt der Festnahme auf Welt-Tournee.  © Mirko Fava/Tsck/LPS via ZUMA Press Wire/dpa

Beamte führten damals eine Polizeikontrolle durch, da Timberlake mit einem gemieteten BMW in der US-Kleinstadt Sag Harbor (New York) über ein Stoppschild fuhr und die Spur nicht halten konnte.

Während der Beamte mit dem Mann am Lenkrad sprach, schien diesem nicht klar zu sein, wer da vor ihm sitzt. Als dieser den Musiker fragte, warum er in der Stadt sei, antwortete Timberlake: "Ich bin auf Welttournee."

"Was machen Sie?", hakte der Beamte ungläubig nach. Der "Cry Me a River"-Interpret wusste nicht, wie er sich weiter erklären soll, haderte mutmaßlich damit, seinen Namen zu sagen. "Es ist schwer zu erklären", so der damals 43-Jährige.

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Weil der Polizist immer noch nichts verstand, rückte Timberlake mit der Sprache raus. Der Beamte wollte daraufhin nicht nur einen Ausweis sehen, er ließ den Musiker auch einige Trunkenheitstests machen. Und mit diesen hatte der Popstar seine Probleme, verlor immer wieder das Gleichgewicht.

In den Dokumenten hieß es zudem, seine Augen seien "blutunterlaufen und glasig" gewesen.

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Video zeigt betrunkenen Justin Timberlake am Steuer

Justin Timberlake bekannte sich nach Festnahme schuldig

Nach seiner Festnahme wurde das Polizeifoto des 45-Jährigen sogar als Kunstwerk in einer Galerie ausgestellt.  © - / SAG HARBOR POLICE DEPARTMENT / AFP

Am Ende wurde Timberlake vorübergehend festgenommen. Ein Gericht verurteilte ihn wenige Monate später zu gemeinnütziger Arbeit und einer Geldstrafe.

Laut "Newsweek" schlägt das Video in den USA allerdings nicht nur wegen der Trunkenheit hohe Wellen, sondern auch aufgrund der Veröffentlichung an sich.

Denn: Timberlakes Anwälte hatten zunächst geklagt, um die Veröffentlichung zu verhindern. Sie argumentierten, das Video würde "intime, höchst persönliche und sensible Details" preisgeben und seinem Image schaden.

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In einer gemeinsamen Erklärung mit der Gemeinde am Freitag räumten seine Anwälte jedoch ein, dass das Video nach Landesrecht keinen unberechtigten Eingriff in die Privatsphäre darstelle, und stimmten der Veröffentlichung zu.

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