Vor dieser "furcht-einflößenden" Erfahrung möchte Menowin Fröhlich seine Kinder bewahren

Darmstadt - Im März dieses Jahres wurde Menowin Fröhlich (34) vom Landgericht Darmstadt zu einer 14 Monate langen Haftstrafe verurteilt. In einem aktuellen Interview erzählte der ehemalige DSDS-Kandidat jetzt von einer "furchteinflößenden" Kindheitserinnerung, vor der er seine Sprösslinge bewahren möchte.

Sänger Menowin Fröhlich (34) muss demnächst wohl ins Gefängnis. Dabei ist ihm eine Sache hinsichtlich seiner Kinder besonders wichtig, wie er jetzt in einem Interview offenbarte.
Sänger Menowin Fröhlich (34) muss demnächst wohl ins Gefängnis. Dabei ist ihm eine Sache hinsichtlich seiner Kinder besonders wichtig, wie er jetzt in einem Interview offenbarte.  © Montage: Instagram/menowin_official, Henning Kaiser/dpa

Menowin wollte wieder mal einen Neuanfang wagen: Keine Drogen, kein Alkohol und sein Leben in die richtigen Bahnen lenken.

Doch im Sommer 2019 warf ihn ein Vorfall wieder zurück in alte Muster. Der gebürtige Münchener verursachte mit seinem Auto betrunken einen Unfall im südhessischen Seeheim-Jugenheim.

14 Monate Gefängnis lautete im März 2022 dann das Urteil des zuständigen Richters - ohne Bewährung, da die Prognose für die Zukunft des Sängers als "nicht positiv" eingeschätzt wurde.

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Der ehemalige Bohlen-Liebling sagt über seine Verurteilung: "Das zerstört mich." Allerdings gebe ihm seine Familien viel Kraft in dieser schwierigen Zeit. Sechs Kinder hat Menowin Fröhlich mittlerweile, drei davon gemeinsam mit seiner Ehefrau Senay (31).

Und das Allerwichtigste für den Mehrfach-Daddy ist, dass seine Sprösslinge nicht die gleichen Erfahrungen wie er selbst machen müssen, wie er jetzt in einem RTL-Interview preisgab.

Menowin Fröhlich war schon mit neun Jahren zu Besuch im Gefängnis

Menowin nahm in den Jahren 2005 und 2010 an der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" teil. Beim zweiten Versuch scheiterte er im Finale. (Archivfoto)
Menowin nahm in den Jahren 2005 und 2010 an der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" teil. Beim zweiten Versuch scheiterte er im Finale. (Archivfoto)  © DPA

Denn: Im Alter von neun Jahren musste der Skandalstar seine eigene Mutter hinter Gittern besuchen und dieser Aufenthalt geht ihm bis heute nicht aus dem Kopf. Er beschreibt ihn als extrem "furchteinflößend" vor allem für ein Kind in seinem damaligen Alter.

Aus diesem Grund hat der DSDS-Zweite von 2010 einen Entschluss gefasst! "Ich werde meine Kinder niemals ins Gefängnis kommen lassen", so die klare Aussage von Fröhlich.

Er wisse, dass es für ihn das Schlimmste sei, seine Kinder über einen längeren Zeitraum nicht zu sehen. Solch ein traumatisierendes Erlebnis möchte er seinem Nachwuchs allerdings auf keinen Fall zumuten.

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Derzeit ist der TV-Star noch auf freiem Fuß. Sein Anwalt hat Revision gegen das Urteil vom März eingelegt und hofft, Menowin noch irgendwie aus der Sache rauszuboxen zu können.

Doch die Fakten sprechen eine klare Sprache. Der sechsfache Vater wird seine Kinder wohl bald für eine längere Zeit nicht sehen.

Auf Instagram meldete sich Menowin Fröhlich nach dem Interview zu Wort

Auf Instagram meldete sich Menowin nach der Veröffentlichung des Interviews noch einmal in einer Story, um eine Sache klarzustellen.

Ob er ins Gefängnis müsse, stehe längst noch nicht fest, weil die Revision noch läuft. Die Darstellung von RTL würde seiner Meinung nach suggerieren, dass er sicher hinter schwedische Gardinen müsse.

Dies möchte er aufgrund der laufenden Revision so nicht stehen lassen.

Titelfoto: Montage: Instagram/menowin_official, Henning Kaiser/dpa

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