Köln - Kampfzone Küchenzeile: Ania Niedieck (42) wird von ihrem Mann für die Art gerügt, wie sie den familieneigenen Geschirrspüler einräumt. Der "Alles was zählt"-Star geht mit der Kritik pragmatisch um.
"Mein Mann wirft mir vor, dass ich absolut keine Geschirrspülmaschine richtig einräumen kann", plauderte die 42-Jährige jetzt in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur aus dem Nähkästchen ihres Ehelebens.
Der konkrete Vorwurf: Sie mache das Elektrogerät stets viel zu voll, wodurch das schmutzige Geschirr nie richtig sauber werde. Inzwischen hat Niedieck aus dem Konflikt eine Tugend gemacht.
"Wenn mein Mann den Geschirrspüler als sein absolutes Territorium betrachtet, dann soll er sich dort gerne austoben und das Kommando übernehmen", stellte Niedieck klar. "Ich halte mich da dezent zurück."
Ihr Motto bei solchen Konfliktfeldern lautet inzwischen: "Stell dich dumm und sei klug!". In einer funktionierenden Ehe seien klar abgesteckte Einflusssphären nichts Schlechtes, so die RTL-Bekanntheit.
Ania Niedieck bekommt keinen neuen Geschirrspüler
Im Gegenzug kümmere sie sich dafür um andere Dinge. So bezeichnet sie zuweilen die Waschküche und die gesamte Wäsche als ihre "exklusive Abteilung". Leider sorge der Geschirrspüler aber auch noch aus einem anderen Grund für Zwist.
Dabei geht es um den Geräuschpegel des Küchengeräts. Niedieck hält die Maschine schlichtweg für "unerträglich laut", wie sie im Interview betonte. Ergänzend fügte die 42-Jährige noch hinzu: "Ich würde am liebsten sofort eine neue kaufen."
Das Problem: Ihr Mann sei Betriebswissenschaftler. Als solcher halte er das Geld der Familie mit wachsamen Augen zusammen. "Er sagt eiskalt, dass das Gerät so lange genutzt wird, wie es noch irgendwie läuft", so Niedieck weiter.
Seit 2010 ist die Blondine in der RTL-Serie "Alles was zählt" zu sehen, die in Köln produziert wird. Dort spielt sie die selbstbewusste Isabelle Reichenbach. Demnächst wird Niedieck auch in der RTL-Show "Die Verräter - Vertraue Niemandem!" auftreten.