Zu arrogant für einen Oscar? Timothée Chalamet geht auch bei der dritten Nominierung leer aus
USA - Dreimal als bester Hauptdarsteller für einen Oscar nominiert - und dreimal verloren. Timothée Chalamet (30) ging auch bei den diesjährigen Academy Awards erneut leer aus. Nun stellt sich die Frage: Wird er endlich bescheidener? Experten warnen vor der Zukunft des als arrogant geltenden Schauspielers.
Glanz, Glamour und nicht nur die Aussicht auf den Preis als bester Hauptdarsteller für "Marty Supreme", sondern auch auf einen Goldjungen in der wichtigsten Kategorie des Abends "Bester Film" sowie sieben weitere Auszeichnungen für den Streifen - doch die im Voraus hoch gehandelte Sport-Dramedy ging am Ende komplett leer aus.
Chalamet hat an der erneuten Niederlage wohl zu kämpfen. Insider berichteten, dass der 30-Jährige und seine Freundin Kylie Jenner (28) zu den Ersten gehörten, die die Veranstaltung verließen und sich auf den Weg zur Aftershow-Party machten.
"Sie waren sofort weg", so eine Quelle gegenüber Page Six. Obwohl er in der aktuellen Award-Season als Favorit galt, nachdem er unter anderem bereits einen "Golden Globe" und den "Critics’ Choice Award" gewonnen hatte, reichte es am Ende nicht für den Oscar.
Obendrauf musste sich der Schauspieler im Laufe des Abends einige Seitenhiebe gefallen lassen, denn der 30-Jährige hatte sich vor Kurzem kritisch gegenüber Ballett und Opernhäusern geäußert und gesagt, "niemand würde sich mehr dafür interessieren".
Auch ohne Oscar: "Marty Supreme" konnte andere Preise abräumen
"Er sollte sich definitiv fragen: 'Ich habe nicht das gewünschte Ergebnis bekommen - woran könnte das liegen?' [...] Es wirkt verzweifelt, er will den Oscar unbedingt. Dreimal verloren - da sollte man hoffen, dass er sich selbst reflektiert", erklärte ein Hollywood-Insider und fügte hinzu, der Schauspieler wirke oft arrogant.
Die Chefredakteurin einer führenden Website, die sich auf Prognosen rund um Preisverleihungen spezialisiert hat, glaubt, dass der Schauspieler in Zukunft zurückhaltender auftreten könnte.
"Er hat noch eine lange Karriere vor sich und genug Zeit, Großes zu erreichen. Die Academy lässt Schauspieler bekanntermaßen warten - ein bisschen Geduld wird ihm helfen", so ihre Einschätzung.
Ein weiterer Insider erklärte, dass die erneute Niederlage "fast wie eine Zurechtweisung durch seine Kollegen" gewirkt habe. Timothée Chalamet war bereits 2018 für "Call Me By Your Name" und 2025 für "A Complete Unknown" als bester Hauptdarsteller nominiert gewesen.
Titelfoto: John Locher/Invision/AP/dpa

