29 Jahre nach ihrem Tod: Prinzessin Dianas Bruder erzählt in Enthüllungsbuch die Wahrheit über ihr Leben
England - 1997 verunglückte Prinzessin Diana bei einem schweren Autounfall in der französischen Hauptstadt Paris und starb im Alter von nur 36 Jahren. Jetzt - knapp 29 Jahre später - möchte ihr Bruder ein Enthüllungsbuch über das Leben der "Königin der Herzen" veröffentlichen.
Unter dem Titel "Swan Song: Diana, My Sister" wird Charles Spencer (62) unter anderem Themen wie ihre Ehe mit dem heutigen König Charles (77), "Unwahrheiten" über Diana sowie ihren tragischen Tod thematisieren.
Das Buch soll bereits im kommenden Monat, am 22. September, erscheinen. Der 62-Jährige versprach, darin eine "außergewöhnlich bewegende" Schilderung seiner Beziehung zu Diana zu liefern, über die in dieser Form bislang noch nicht berichtet worden sei, hieß es in einer Pressemitteilung.
Schon bei seiner Trauerrede nach Dianas Tod machte Spencer deutlich, dass er die "Wahrheit" über seine ältere Schwester erzählen wolle.
Nun erklärte er, dass er angesichts des bevorstehenden 30. Jahrestages von Dianas Tod mit Interviewanfragen "überhäuft" worden sei.
Die Wahrheit über Diana aus der Perspektive ihres Bruders
Er erklärte: "Das hat mich davon überzeugt, meine eigenen Gedanken und Erinnerungen ein für alle Mal niederzuschreiben, anstatt erneut mit dem Unbehagen die Meinungen anderer zu lesen - viele davon beruhen auf Unwahrheiten, die im Laufe der Zeit als Wahrheit akzeptiert wurden."
Ziel des Buches sei es laut Spencer, die Wahrheit über Diana aus der Perspektive ihres Bruders zu erzählen. Wie bei seiner Trauerrede wolle er für die Prinzessin sprechen und dies auf eine offene, positive Weise tun.
Er hoffe, dass das Buch für die vielen Menschen von Interesse sein werde, die die Erinnerung an Diana aus ihrer Lebenszeit noch immer in Ehren halten.
Spencer beschrieb Diana als eine "einzigartige, dynamische Persönlichkeit voller Liebe, Charisma und Selbstzweifel". Sie habe das Leben mit aller Kraft gelebt und die Welt zu einem besseren Ort gemacht - auch wenn sie die "Bühne" viel zu früh habe verlassen müssen.
Titelfoto: Montage: DANIEL LEAL / AFP, John Giles/PA/epa/dpa

