Harrys Versöhnung mit Charles: Was bedeutet der Rücktritt seines wichtigsten Beraters?
England/USA - Für König Charles (77) und Prinz Harry (41) stehen in letzter Zeit alle Zeichen auf Versöhnung. Jetzt tritt der wichtigste Berater des Monarchen zurück - doch was bedeutet das nun für den Herzog von Sussex?
Denn wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, wird der langjährige und wichtigste Privatsekretär von Charles, Sir Clive Alderton (59), im Mai 2027 sein Amt verlassen.
Ein Insider erklärte nun gegenüber Page Six: "Harry könnte den Ruhestand von Sir Clive persönlich begrüßen, vor allem, nachdem er ihn in seinem Buch Spare so negativ dargestellt hat. Aber wenn Harry glaubt, dass ein einziger Rücktritt plötzlich den Weg zurück in die königliche Familie freimacht, wird er meiner Meinung nach enttäuscht sein."
Das "Vertrauensdefizit" zwischen Harry und seiner Familie gehe demnach weit über die Person Alderton hinaus. Zuvor war vermutet worden, dass der Berater Charles von einem Treffen mit seinem jüngsten Sohn abgeraten hatte.
In seiner Autobiografie soll Harry den Sekretär als "die Wespe" bezeichnet haben. Der Prinz beschrieb ihn darin als zunächst freundlich und zurückhaltend, ehe er später überraschend gegen ihn vorgegangen sei.
Die Quelle erklärte: "Eine Versöhnung hing schon immer weniger davon ab, wer den König berät, sondern vielmehr davon, ob Harry seine Familie davon überzeugen kann, dass sich die Geschichte nicht wiederholen wird."
Kann Harry das Vertrauen seiner Familie zurückgewinnen?
Auch die bestehenden Probleme würden durch Aldertons Rücktritt nicht einfach verschwinden. Dazu gehörten insbesondere fehlendes Vertrauen, Fragen der Vertraulichkeit und Harrys wiederholte öffentliche Kritik an der königlichen Institution.
"Das Hindernis war nie einfach nur Sir Clive Alderton. Das viel größere Problem ist, ob die königliche Familie glaubt, private Gespräche mit Harry führen zu können, ohne dass diese anschließend öffentlich werden", so ein weiterer Insider.
Demnach müsse Harry nun vor allem eines schaffen: das Vertrauen seiner Familie zurückzugewinnen.
Der Streit zwischen Prinz Harry und seiner Familie begann vor sechs Jahren, als er gemeinsam mit seiner Frau, Herzogin Meghan (44), und ihren Kindern in die USA auswanderte und seine royalen Pflichten zurückließ. Seitdem erhoben die Sussexes zahlreiche Vorwürfe gegen die britische Königsfamilie.
Unter anderem warfen sie Mitgliedern der Königsfamilie vor, Meghan rassistisch behandelt zu haben. Auch Harrys Bruder, Prinz William (44), soll den 41-Jährigen während eines Streits zu Boden geworfen haben.
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