Australier will DNA-Test erzwingen! "Charles und Camilla sind meine Eltern"

Brisbane (Australien) - Simon Dorante-Day (56) ist überzeugt, der leibliche Sohn von König Charles III. (73) und seiner Gemahlin Camilla (75) zu sein. Seit Jahren kämpft er um Anerkennung und einen DNA-Test. Was denkt der Australier nach dem Ableben seiner vermeintlichen Großmutter Queen Elizabeth II. (†96)?

Simon Dorante-Day (56) hält sich für den Sohn von König Charles III. (73). Doch nach seiner Geburt wurde er zur Adoption freigegeben.
Simon Dorante-Day (56) hält sich für den Sohn von König Charles III. (73). Doch nach seiner Geburt wurde er zur Adoption freigegeben.  © Montage: LEON NEAL / POOL / AFP, Simon Charles Dorante-Day

Es gehe ihm überhaupt nicht gut, sagt Dorante-Day gegenüber dem australischen Medium 7news. Es sei eine sehr schwierige Zeit für ihn, den selbsterklärten Enkel der Queen, betont der 56-Jährige. "Aber ihr Tod hat auch andere Emotionen und Wut hervorgerufen."

Denn seit Jahren führt Dorante-Day schon einen Rechtsstreit mit den Royals, will endlich als Teil der Familie anerkannt werden. Man hätte sich schon vor langer Zeit gütlich einigen können, ist er überzeugt. Doch seine Briefe blieben unbeantwortet.

Dabei ist die Ähnlichkeit des gebürtigen Engländers mit den Royals frappierend. Zahlreiche Fotos hat Dorante-Day, der als Kind adoptiert wurde, auf seiner Webseite zusammengetragen. Er ist überzeugt: Charles und Camilla sind seine leiblichen Eltern.

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Simon Dorante-Day will weiter kämpfen

Fotos sollen die Ähnlichkeit belegen: Simon Dorante-Day (Mitte), eingerahmt von seinen mutmaßlichen Eltern König Charles III. und seiner Gemahlin Camilla Parker-Bowles.
Fotos sollen die Ähnlichkeit belegen: Simon Dorante-Day (Mitte), eingerahmt von seinen mutmaßlichen Eltern König Charles III. und seiner Gemahlin Camilla Parker-Bowles.  © Montage: CENTRAL PRESS / AFP, Facebook/Simon Charles Dorante-Day, BARRY BATCHELOR / PA / AFP

Dorante-Day sieht die Schuld indes beim "System", wie er sagt. Nach Rücksprache mit seinem Anwalt ist der Australier aber zuversichtlich, diesen schwierigen Kampf doch noch zu gewinnen.

Denn schon bald will er wieder vors Familiengericht ziehen. "Der Richter hat mir gesagt, dass es keinen Grund gibt, einen Antrag auf einen DNA-Test zu verweigern, wenn ich mit den Beweisen zurückkomme, die alle schön und ordentlich gestempelt sind", sagt Dorante-Day. "Charles und Camilla werden sich dafür verantworten müssen."

Er werde nicht nachgeben, denn es spiele keine Rolle, ob er gegen die Queen oder Charles kämpfe, betont der 56-Jährige.

Ernennung zum Prince of Wales war ein "Schlag ins Gesicht"

Seine Familie gibt ihm die Kraft, seinen schwierigen Kampf fortzusetzen. Auch in den Gesichtern seiner Kinder will Simon Dorante-Day eine Ähnlichkeit mit der Royal Family sehen.
Seine Familie gibt ihm die Kraft, seinen schwierigen Kampf fortzusetzen. Auch in den Gesichtern seiner Kinder will Simon Dorante-Day eine Ähnlichkeit mit der Royal Family sehen.  © Montage: Facebook/Facebook/Simon Charles Dorante-Day

Eine Sache grämt den Australier allerdings sehr: "Es ist schwer, die Ernennung von William zum Prinzen von Wales durch Charles nicht als einen Schlag ins Gesicht zu verstehen." Schließlich sei er Charles' ältester Sohn. "Er gibt William diesen Titel, wo sind meine Antworten? Wo ist mein DNA-Test?"

"Ich fühle mich weggestoßen", klagt Dorante-Day an. "Charles hat bekommen, was er wollte: Er hat den Thron, er hat seine Frau, er hat alles. Ich erfahre nicht einmal die Wahrheit über meine Mutter. Wann wird sich das Blatt endlich wenden?"

Seine Familie gibt Dorante-Day derweil Trost, unterstützt seinen Kampf um Gerechtigkeit bedingungslos. Das mache es leichter, den Tod seiner Großmutter zu verarbeiten.

"Die Queen mag gestorben sein, aber ich muss mich nur in meinem Haus umsehen, um ihr Gesicht jeden Tag zu sehen", sagt er mit Blick auf seine Kinder.

Die Trauerfeier für die Queen am kommenden Montag will der 56-Jährige indes nicht anschauen. Er möchte zunächst den Tod seiner vermeintlichen Großmutter, die er nie habe treffen können, auf eigene Weise verarbeiten.

Titelfoto: Montage: LEON NEAL / POOL / AFP, Simon Charles Dorante-Day

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