London (Vereinigtes Königreich) - Kurz vor der royalen Hochzeit von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) im Jahr 2018 brodelte es hinter den Mauern des Buckingham Palace. Die Wahl von Meghans Kopfschmuck sorgte für Ärger zwischen Harrys Frau und der verstorbenen Queen Elizabeth (†96) - bis die Königin ein Machtwort sprach.
Knapp acht Jahre nach dem Jawort der Sussexes bringt ein neues Buch nun einen heftigen Disput ans Tageslicht, der im Vorfeld der Zeremonie für Spannungen im königlichen Palast sorgte.
In seinem Werk "Elizabeth II: In Private. In Public. The Inside Story" enthüllt der britische Autor Robert Hardman brisante Details über eine Auseinandersetzung zwischen der Braut und der damaligen Königin.
Grund für den Zoff zwischen Harrys Ehefrau und seiner Großmutter: Meghan soll sich laut Daily Mail für ihren großen Tag ein spezielles Smaragd-Diadem aus dem königlichen Besitz ausgesucht haben, dessen Herkunft allerdings nicht geklärt gewesen sei.
Weil es im Palast Bedenken gegeben habe, das kostbare Juwel könne möglicherweise mit Russland in Verbindung gebracht werden, erteilte die Queen Meghans Wunsch eine entschiedene Absage: "Meghan kann nicht tragen, was sie will. Sie trägt die Tiara, die ich ihr gebe."
Das energische Machtwort der Monarchin soll auch bei ihrem Enkel für Ärger gesorgt haben. "Meghan bekommt, was sie will", habe Harry daraufhin wütend gefordert.
Bekam sie jedoch nicht: Am Ende musste sich die Schauspielerin ("Suits") mit der "Queen Mary's Diamond Bandeau" zufriedengeben, einem millionenschweren Schmuckstück aus dem Jahr 1932.
Queen Elizabeth rügte Meghan wegen Tiara: "Das ist kein Spielzeug"
Doch damit nicht genug: Bei der Anprobe des Diadems soll die Situation erneut eskaliert sein.
Meghan habe den teuren Kopfschmuck gemeinsam mit ihrer extra aus den USA eingeflogenen Haar-Spezialistin testen wollen, was Queen Elizabeths Stylistin Angela Kelly jedoch zu verhindern wusste.
Die enge Vertraute der Königin verweigerte die Übergabe des Juwels. Sie habe auf eine formelle Erlaubnis sowie Polizeischutz bestanden und dabei Rückendeckung von der Monarchin erhalten, die über das Verhalten ihres Enkelsohnes und seiner Frau verärgert gewesen sein soll.
"Das ist kein Spielzeug", lautete ihre scharfe Botschaft an das Brautpaar.
Ursprünglich stellte das Aussuchen der Hochzeits-Tiara laut Hardman eine schöne Tradition für die Queen dar: "Das war ihre charmante Art, eine Verbindung zur Braut aufzubauen." In Meghans Fall sei dies jedoch leider nicht gelungen.