Nächster Schlag für Ex-Royal: Andrew Mountbatten-Windsor ignoriert Aufforderung - jetzt droht die Demütigung

England - Für seine Skandale und die Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) verlor Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) sämtliche royalen Titel sowie sein langjähriges Zuhause. Nun droht ihm sogar der Verlust einer seiner letzten Auszeichnungen.

Andrew Mountbatten-Windsor (66) droht nun der Verlust seiner letzten Auszeichnung. (Archivfoto)  © Swen Pförtner/dpa

Denn obwohl ihm sein Bruder, König Charles (77), im vergangenen Jahr im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Akten sämtliche königlichen Titel entzogen hatte, durfte der frühere Herzog von York die Auszeichnung "Freedom of the City of London" zunächst behalten, so The Mirror.

Andrew erhielt diesen Titel, da sein verstorbener Vater, Prinz Philip (†99), zuvor zum "Freeman of the City of London" ernannt worden war. Dieser Status kann an die Kinder weitergegeben werden.

Bisher ging die "City of London Corporation" davon aus, den Ehrentitel rechtlich nicht entziehen zu können - deshalb bat sie Andrew, die Auszeichnung freiwillig zurückzugeben.

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Da er dieser Aufforderung nie nachkam, arbeiteten Juristen der Stadtverwaltung an einem neuen Gesetzentwurf. Sollte dieser verabschiedet werden, könnten die gewählten Mitglieder künftig über den Entzug der Auszeichnung abstimmen.

Ein Sprecher erklärte gegenüber dem Boulevardblatt: "Wir entwickeln derzeit ein Verfahren, das den Entzug der 'Freedom of the City of London' in geeigneten Fällen ermöglichen würde. Wir haben festgestellt, dass es derzeit keinen wirksamen rechtlichen Mechanismus dafür gibt."

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Die langjährige Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) wurde Andrew Mountbatten-Windsor zum Verhängnis.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Andrew Mountbatten-Windsor wurde festgenommen

Im Februar wurde der ehemalige Prinz Andrew Mountbatten-Windsor festgenommen.  © Toby Melville/Pool Reuters/dpa

Man verstehe, dass sich viele Menschen eine schnelle Klärung der Angelegenheit wünschten. Sollte das neue Verfahren von den gewählten Mitgliedern gebilligt werden, könne anschließend darüber abgestimmt werden, ob Andrew Mountbatten-Windsor die Auszeichnung aberkannt werde.

Bereits im Mai war der 66-Jährige aufgefordert worden, seine Auszeichnung zurückzugeben. In einer Erklärung hieß es damals, man sei "zutiefst enttäuscht", dass der ehemalige Prinz der Aufforderung nicht nachgekommen sei.

Die Gedanken seien weiterhin bei "den Opfern und Überlebenden von Jeffrey Epstein sowie bei allen Opfern sexuellen Missbrauchs und sexueller Ausbeutung".

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Im Februar wurde Andrew Mountbatten-Windsor an seinem 66. Geburtstag wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen.

Darüber hinaus soll die britische Regierung prüfen, ob Andrew künftig auch aus der Thronfolge gestrichen werden kann. Entsprechende Pläne sollen allerdings erst weiterverfolgt werden, wenn die laufenden Ermittlungen abgeschlossen sind.

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