Fragwürdige Vertrauensprobe: Hat Prinz Harry einer Journalistin eine Pille in den Mund gesteckt?

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England - Eine Journalistin stellte eine schockierende Behauptung auf: Prinz Harry (41) soll ihr bei ihrem ersten Treffen eine Pille in den Mund gelegt haben, um ihr Vertrauen zu testen!

Prinz Harry (41) soll einer Journalistin eine weiße Pille in den Mund gesteckt haben.
Prinz Harry (41) soll einer Journalistin eine weiße Pille in den Mund gesteckt haben.  © Aaron Chown/PA Wire/dpa

Der Vorfall soll sich bereits 2011 während eines Jagdwochenendes auf einem Landsitz in der britischen Grafschaft Hampshire ereignet haben.

Bekannt wurde die Geschichte, nachdem die Daily Mail einen ausführlichen Artikel veröffentlicht hatte - kurz nachdem Harry seinen Rechtsstreit gegen den Verlag des Boulevardblattes verloren hatte.

So behauptete die damals 27-jährige Charlotte Griffiths, der heute 41-Jährige habe ihr während des Treffens eine kleine weiße Tablette in den Mund gelegt.

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Anschließend soll er zu ihr gesagt haben: "Jetzt weiß ich, dass ich dir vertrauen kann!"

Die Journalistin gibt an, die Tablette kurz darauf unbemerkt entfernt und in einer Serviette versteckt zu haben. Ihrer Einschätzung nach habe es sich "mit ziemlicher Sicherheit um das Schmerzmittel Paracetamol und nicht um etwas Gefährlicheres" gehandelt.

Harry hatte zusammen mit sechs weiteren Prominenten gegen "Associated Newspapers Limited" (ANL) geklagt, den Verlag, zu dem auch das Boulevardblatt Daily Mail gehört.

Prinz Harry selbst im Zeugenstand im Prozess gegen "Daily Mail"-Verlag

Gemeinsam mit sechs weiteren Promis verklagte Prinz Harry den Verlag hinter der "Daily Mail".
Gemeinsam mit sechs weiteren Promis verklagte Prinz Harry den Verlag hinter der "Daily Mail".  © Jonathan Brady/Pool PA/AP/dpa

Die Kläger warfen dem Unternehmen vor, jahrelang illegale Recherchemethoden genutzt zu haben, um an private Informationen zu gelangen. Das Gericht wies die Vorwürfe jedoch in allen Punkten zurück.

In dem 46-tägigen Prozess stand der Prinz unter anderem selbst im Zeugenstand. Unter Eid hatte er ausgesagt, dass er Charlotte Griffiths im Jahr 2011 nur einmal getroffen und den Kontakt beendet habe, nachdem er erfahren hatte, dass sie Journalistin war.

Sie selbst widerspricht dieser Aussage: Tatsächlich hätten sie sich mehrmals getroffen. Im Prozess veröffentlichte Nachrichten deuteten zudem darauf hin, dass sie noch mehrere Wochen miteinander in Kontakt gestanden hätten.

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Auch ein gemeinsamer Filmabend wurde angesprochen, bei dem sich der Herzog laut Griffiths "unter ihre Decke geschoben und den Arm um sie gelegt" habe. Einen romantischen Hintergrund habe die Situation jedoch nicht gehabt, eher im Gegenteil - sie habe sich dabei "leicht unwohl" gefühlt.

Titelfoto: Aaron Chown/PA Wire/dpa

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