"Um festzuhalten, was gesagt wurde": Queen Elizabeth wollte Gespräche mit Harry nur in Begleitung führen
England - Ein königlicher Autor enthüllte: Queen Elizabeth (†96) wollte die Anrufe ihres Enkels, Prinz Harry (41), nicht entgegennehmen, wenn sie allein war. Stattdessen bestand sie darauf, dass sich eine weitere Person mit im Raum befand, um "festzuhalten, was gesagt wurde".
Denn laut dem Autor Hugo Vickers hatte die ehemalige britische Monarchin mit diesem Verhalten begonnen, nachdem der 41-Jährige und seine Frau, Herzogin Meghan (44), in einem Interview mit Oprah Winfrey (72) im März 2021 über die Königsfamilie ausgepackt hatten.
"Immer wenn Prinz Harry seine Großmutter anrief, bat sie ihre Hofdame, bei ihr zu bleiben. (...) Der Kummer, den die Sussexes der Königin in den letzten Jahren ihres Lebens bereitet haben, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", so Vickers in seinem Buch "Queen Elizabeth II: A Personal History".
Auch während der Gespräche selbst soll Elizabeth eher wortkarg gewesen sein, so Page Six. Ein Informant aus dem Palast sagte: "Es gab viele Ein-Wort-Antworten, 'ja' und 'nein'".
Die Königin habe diese Maßnahmen zum Schutz getroffen, die Hofdame galt ihr dabei als "moralische Unterstützung" und sollte festhalten, was der 41-Jährige sagte. Zudem soll sie sich geweigert haben, die Sussexes allein zu treffen, bei den Begegnungen soll auch immer jemand weiteres anwesend gewesen sein.
Queen Elizabeth soll Prinz Harry geraten haben, mit der Hochzeit zu warten
In dem Buch, das am Mittwoch in Großbritannien erscheint, behauptet Vickers zudem, Elizabeth habe ihrem Enkel von einer Hochzeit mit Meghan abgeraten – er hätte lieber noch etwas abwarten sollen.
Doch das tat er nicht: 2018 heiratete er die 44-Jährige. Auch da habe die frühere Monarchin einiges auszusetzen gehabt: "Es wurde gesagt, dass der Königin das Kleid nicht gefiel – zu weiß und mit unbeholfenen Schultern."
Zwei Jahre nach der Hochzeit legten Harry und Meghan schließlich ihre royalen Pflichten nieder und zogen in die USA, um sich dort ein neues Leben aufzubauen.
In der Zeit danach erhoben sie mehrfach Vorwürfe gegen die britischen Royals, darunter auch Rassismus gegenüber Meghan. Seitdem gelten sie als zerstritten – auch wenn sich der jüngste Sohn von König Charles (77) mittlerweile wieder Frieden wünscht.
Titelfoto: Montage: Andy Rain/EPA/dpa, Nancy Kaszerman/ZUMA Press Wire/dpa

