Strenges Palast-Protokoll beim Wiedersehen: Jedes Gespräch zwischen Harry und Charles soll überwacht werden
England - In diesem Monat wird es endlich wieder so weit sein: Prinz Harry (41) wird zusammen mit den beiden Kindern seinen Vater König Charles (77) wiedersehen. Während des Familientreffens soll laut Insidern ein strenges Palast-Protokoll zum "Risikomanagement" gelten.
Wie Quellen gegenüber Page Six enthüllt haben wollen, sollen Charles' Privatsekretäre in Bereitschaft sein, jederzeit einzugreifen, falls "ein Gespräch unangenehm wird oder eine schwierige Bitte geäußert wird."
Wenn sich eine solche Situation ergeben sollte, würden sie das Treffen mit dem Hinweis beenden, dass der König mehr Zeit für die Anreise zu seinem nächsten Termin benötige und nun aufbrechen müsse.
"Während der Gespräche bleibt eine Hausangestellte oder ein Butler, der Tee serviert, möglicherweise absichtlich länger im Raum, anstatt ihn sofort zu verlassen. Der König und seine Hofbeamten haben sorgfältig geplant, wie sie mit Prinz Harry umgehen, und sorgen häufig dafür, dass sich unauffällige Zeugen im Raum befinden", erklärte der Insider.
Das strenge Protokoll sei zudem über Jahre hinweg entwickelt worden - sogar noch zu Lebzeiten von Queen Elizabeth (†96).
Die verstorbene Monarchin habe auf ähnliche Maßnahmen gesetzt: "Palastmitarbeiter oder enge Vertraute waren bei Treffen und Telefonaten oft anwesend - sowohl als Zeugen als auch, um bei Bedarf Unterstützung zu leisten."
Vertrauen der Royals in Harry und Meghan gering
Demnach gehe es bei den Interaktionen mit Prinz Harry schon längst nicht mehr um den Erhalt der familiären Beziehung, sondern vielmehr um den Schutz der Institution hinter den Royals.
"Das mag für manche traurig klingen, doch aus Sicht des Palastes hat das Verhalten der vergangenen Jahre zu der Überzeugung geführt, dass viele von Harrys Entscheidungen letztlich eher seinen eigenen Interessen als denen der Familie gedient haben. Ob das gerecht ist oder nicht - es ist die Realität, die den heutigen Umgang mit diesen Beziehungen bestimmt", so die Quelle.
Innerhalb der königlichen Familie herrsche zudem die Überzeugung, dass auf Treffen mit Harry und Herzogin Meghan (44) häufig "öffentliche Enthüllungen oder konkurrierende Darstellungen" folgten, weshalb das Vertrauen zu den Sussexes "äußerst schwer wiederherzustellen" sei.
"Die bisherigen Erfahrungen haben den Palast gelehrt, jedem geplanten Treffen mit Vorsicht zu begegnen", erklärte der Insider abschließend.
Titelfoto: LOIC VENANCE / AFP Foto von LOIC VENANCE / AFP

