Gland (Schweiz) - Formel-1-Legende Michael Schumacher (57) soll offenbar nicht mehr dauerhaft ans Bett gefesselt sein. Zwölf Jahre nach seinem schweren Skiunfall gibt es vorsichtige Hinweise auf kleine, aber wichtige Fortschritte bei seiner Genesung.
Laut einem Bericht der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" soll die Rennlegende inzwischen in einem Rollstuhl sitzen.
Freunde und Vertraute haben demnach berichtet, dass Schumacher auf seinen Anwesen bewegt werden könne - sowohl auf dem riesigen Familien-Grundstück auf Mallorca als auch in seinem Wohnsitz am Genfersee. Öffentlich gezeigt wird der 57-Jährige dabei allerdings nicht.
Seit dem tragischen Unfall 2013 in den französischen Alpen hält die Familie den Gesundheitszustand des früheren Rennfahrers streng unter Verschluss.
Nur ein sehr kleiner Kreis aus Angehörigen und engsten Vertrauten weiß, wie es Schumacher wirklich geht. Die Pflege des Kerpeners soll Medienberichten zufolge eine hohe fünfstellige Summe pro Woche verschlingen.
Gerüchte über Schumis Zustand offenbar falsch
Immer wieder kursierten rund um den Zustand des mehrfachen Formel-1-Weltmeisters Spekulationen. So etwa auch um ein sogenanntes Locked-in-Syndrom, bei dem Betroffene zwar bei vollem Bewusstsein sind, sich aber kaum mitteilen können.
Laut mehreren Quellen treffe auch das nicht zu. "Man geht davon aus, dass er zumindest Teile seiner Umgebung wahrnimmt, aber wohl nicht alles", heißt es laut Daily Mail aus dem Schumi-Umfeld.
Öffentliche Auftritte bleiben dennoch ausgeschlossen. Die Privatsphäre der Formel-1-Legende habe oberste Priorität.
Versuche ehemaliger Mitarbeiter, Bilder aus seinem geschützten Umfeld zu verkaufen, endeten zuletzt sogar mit Verurteilungen.
Auch Gerüchte, der siebenfache Weltmeister habe an der Hochzeit seiner Tochter Gina im Jahr 2024 teilgenommen, stellten sich als falsch heraus.